Moskau

05. Mai 2019 19:41; Akt: 05.05.2019 20:49 Print

13 Personen sterben in brennendem Flugzeug

Am Flughafen Moskau-Scheremetjewo in der russischen Hauptstadt steht ein Flugzeug in Flammen. 13 Personen sind ums Leben gekommen.

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Bei dem Brand einer russischen Passagiermaschine am Moskauer Flughafen Scheremetjewo sind 13 Menschen ums Leben gekommen. Unter den Toten seien auch zwei Kinder, teilte das staatliche Ermittlungskomitee am Sonntag in der russischen Hauptstadt mit. Die genaue Ursache des Brandes war zunächst unklar.

Die Aeroflot-Maschine des Typs Suchoi Superjet-100 fing auf dem Weg nach Murmansk kurz nach dem Start am Sonntagabend in Moskau Feuer. Ein Fluggast habe den Brand bemerkt und die Crew alarmiert, meldeten russische Agenturen. Daraufhin habe der Pilot beschlossen, wieder zum Startflughafen Scheremetjewo im Norden der Hauptstadt zurückzukehren. An Bord waren den Berichten zufolge mehr als 70 Menschen.

Auf Bildern war zu sehen, wie das russische Flugzeug auf dem Rollfeld in Flammen fuhr und von einer riesigen schwarzen Rauchwolke bedeckt war. Der Flughafen und der Zivilschutz bestätigten am Sonntag, das Feuer sei schnell gelöscht worden. Zahlreiche Passagiere hätten das Flugzeug über Notrutschen verlassen, teilte die staatliche Fluglinie Aeroflot mit. Man suche im Inneren aber noch nach weiteren Fluggästen.

Motorbrand oder Blitzschlag?

Die Ursache für den Brand war bislang nicht klar. Die Gesellschaft bestätigte, dass der Motor des Flugzeuges aus technischen Gründen Feuer gefangen habe. Medien berichteten auch, dass der Superjet bei einem Gewitter vom Blitz getroffen worden sein könnte.

Regierungschef Dmitri Medwedew ordnete noch am Abend an, dass eine Sonderkommission den Vorfall untersuchen und den Opfern alle notwendige Hilfe zukommen lassen werde. Zunächst wurden einige Maschinen auf andere Moskauer Flughäfen umgeleitet.

Die Suchoi Superjet-100 ist die erste Neuentwicklung des russischen Flugzeugbaus nach dem Ende der Sowjetunion, der Kurzstreckenflieger ist seit 2011 zugelassen. Die staatliche Fluggesellschaft Aeroflot hatte erst im vergangenen Herbst den Kauf von weiteren 100 Jets des Typs angekündigt.

(L'essentiel/uten)

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