Chile

10. Dezember 2019 07:12; Akt: 10.12.2019 11:57 Print

Flugzeug mit 38 Menschen ist wohl «verunglückt»

Auf dem Weg zur Antarktis ist ein Frachtflugzeug verschwunden. Die Luftwaffe erklärte das Flugzeug als verunglückt.

Bildstrecke im Grossformat »

Zum Thema
Fehler gesehen?

Ein chilenisches Frachtflugzeug der Luftwaffe ist mit 38 Menschen an Bord auf dem Weg zu einem Stützpunkt in der Antarktis verschollen. «An Bord der C130 Hercules sind 38 Personen, davon 17 Besatzungsmitglieder und 21 Passagiere», hieß es am Montag in einer Erklärung der Luftwaffe. Die Behörde geht davon aus, dass das Flugzeug verunglückt ist.

Die Maschine startete um 16:55 Uhr von der südlichen Stadt Punta Arenas, bevor der Kontakt über der Drakestrasse, einer Meerenge, zu den Piloten abriss. Laut Luftwaffe wurde kein Notsignal abgeben.

Es sei eine breit angelegte Suchaktion nach der Maschine gestartet worden, hiess es. Mehrere Militärflugzeuge und Schiffe sind an der Suchaktion beteiligt. Das Flugzeug war für logistische Aufgaben für die Wartung chilenischer Anlagen auf dem Antarktisstützpunkt Presidente Frei im Einsatz.

Chiles Präsident Sebastián Piñera zeigte sich in der Nacht auf Dienstag beunruhigt und kündigte umgehend an, er werde nach Punta Arenas reisen, um dem Such- und Rettungseinsatz beizuwohnen.

(L'essentiel/chk/sda)

Fragen und Antworten rund um die Kommentar-Funktion
«Warum dauert es manchmal so lange, bis mein Kommentar sichtbar wird?»

Unsere Leser kommentieren fleißig – Tag für Tag gehen Hunderte Meinungen zu allen möglichen Themen ein. Da die Verantwortung für alle Inhalte auf der Website bei der Redaktion liegt, werden die Beiträge vorab gesichtet. Das dauert manchmal eben einige Zeit.

«Warum wurde mein Kommentar gelöscht?»

Womöglich wurde der Beitrag in einer Fremdsprache verfasst. Wir geben nur Kommentare in den Landessprachen Luxemburgisch, Deutsch und Französisch frei. Beiträge, die Beleidigungen, Verleumdungen oder Diffamierungen enthalten, werden sofort gelöscht. Auch Kommentare, die aufgrund mangelnder Orthografie quasi unlesbar oder in Versalien geschrieben sind, werden das Licht der Öffentlichkeit nie erblicken.

«Habe ich ein Recht darauf, dass meine Kommentare freigeschaltet werden?»

«L'essentiel» ist nicht dazu verpflichtet, eingehende Kommentare zu veröffentlichen. Ebenso haben die kommentierenden Leser keinen Anspruch darauf, dass ihre verfassten Beiträge auf der Seite erscheinen.

Haben Sie allgemeine Fragen zur Kommentarfunktion?

Schreiben Sie an feedback@lessentiel.lu
Hinweis: Wir beantworten keine Fragen, die sich auf einzelne Kommentare beziehen.