Mailand
04. Oktober 2021 11:26; Akt: 04.10.2021 11:44 Print
Flugzeugabsturz – «Es gab eine Explosion»
Nach dem Absturz eines Kleinflugzeugs in Mailand, bei dem acht Menschen ihr Leben verloren, berichten Augenzeugen, wie sie die dramatischen Szenen erlebt haben.
Nach dem Flugzeugabsturz in Mailand, bei dem am Sonntag acht Menschen ums Leben kamen, berichtet ein Feuerwehrmann auf Tio.ch, wie er das Unglück erlebt hat: «Der Aufprall war verheerend, es gab eine richtige Explosion», sagte Carlo Cardinali, der als einer der ersten am Ort des Geschehens eintraf. Seine Hoffnung, auf Überlebende zu treffen, zerschlug sich. Stattdessen hätten sich um ihn herum in einem großen, eingezäunten und mit Planen abgedeckten Bereich die Überreste der Opfer befunden. «Das Flugzeug kam plötzlich vom Kurs ab», so Cadrinali.
Weitere Zeugen und Zeuginnen berichten, dass das Flugzeug vom Typ Pilatus PC-12 mit brennendem Motor im Sturzflug herunterkommen sei. Andere sprachen von einem lauten Knall, der die Fensterscheiben in ihren Häusern erzittern ließ, oder sahen, wie die Maschine die Kontrolle verlor und in das Gebäude stürzte. «Ich habe viel Rauch und Flammen gesehen. Es flogen Trümmerteile durch die Luft», erzählt der 19-jährige Andrea. «Ich bekam große Angst.» Dann seien Polizei und Carabinieri am Ort eingetroffen. Wäre das Flugzeug nur ein paar Meter weiter abgestürzt, hätte es «ein Massaker» gegeben, sagte ein anderer Augenzeuge.
Der Pilot war ein rumänischer Milliardär
Am Steuer der Unglücksmaschine saß laut Medienberichten Dan Petrescu (68), einer der reichsten Männer Rumäniens. Dem Besitzer einer Baufirma und mehrerer Einkaufszentren und ehemaligem Geschäftspartner von Ex-Tennisspieler und Unternehmer Ion Tiriac gehörte die verunglückt Maschine.
An Bord waren auch seine Ehefrau Regina Dorotea (65) und der 30-jährige Sohn des Paares, Stefan. Die Familie wollte zu ihrer Villa auf Sardinien reisen, wo Petrescus Mutter bereits wartete. An Bord soll laut dem «Corriere della Sera» auch ein mit Stefan befreundetes Paar, dem Italiener Filippo Nascimbene (33), seiner französischen Ehefrau Claire Alexandrescou (34) und deren Mutter, Miruna Anca Wanda Lozinschi (65), sowie deren einjähriges Kind. Vor wenigen Tagen soll die Taufe stattgefunden haben.
(L'essentiel/job)
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