Zwei Menschen tot

24. September 2021 14:26; Akt: 24.09.2021 17:28 Print

Frankfurter Raser soll in die Psychiatrie

Stimmen gehört: Ein 39-Jähriger rast im Februar dieses Jahres mit 100 Stundenkilometer über eine Straße in Frankfurt. Dabei erfasst er zwei Menschen – sie sterben.

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Markierungen auf der Straße zeigen die Stelle, an der die Fußgänger von dem 39-Jährigen erfasst wurden. (Bild: DPA/Arne Dedert/Archivbild)

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Ein 39 Jahre alter Autofahrer soll nach einem schweren Verkehrsunfall mit zwei Toten dauerhaft in der Psychiatrie untergebracht werden. Die Staatsanwaltschaft stellte einen entsprechenden Antrag beim Frankfurter Landgericht. Wann dem Mann vor der Schwurgerichtskammer der Prozess gemacht werden kann, ist derzeit noch nicht bekannt, wie Oberstaatsanwältin Nadja Niesen laut einem Bericht der «FAZ» am Freitag sagte.

Nach Darstellung der Ermittler war der Beschuldigte am 13. Februar mit rund 100 Stundenkilometern durch den Frankfurter Stadtteil Sachsenhausen gerast. Er erfasste zwei Fußgänger, die an einer grünen Ampel die Straße überquerten. Die beiden 31 und 49 Jahre alten Männer wurden bei dem Aufprall getötet. Eine Frau konnte dem Zusammenstoß knapp entgehen. Die Anklage wirft dem beschuldigten Deutschen zweifachen Totschlag und die Teilnahme an einem verbotenen Autorennen vor.

Im Anschluss an die Festnahme des Verdächtigen habe dieser laut Staatsanwaltschaft starke Anzeichen für eine Schizophrenie gezeigt. Der 39-Jährige habe von intensiven Stimmen gesprochen, die ihm befohlen hätten, schneller und schneller zu fahren. Deshalb habe er auf den übrigen Verkehr keine Rücksicht nehmen könne, berichtet Niesen.

(L'essentiel)

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