Châtel

01. Dezember 2020 10:42; Akt: 01.12.2020 11:26 Print

Französisches Skigebiet lehnt sich gegen Paris auf

Eine Gemeinde in Frankreich protestiert mit Schweizer Flaggen gegen die Schließung ihrer Skilifte, während in der Schweiz der Betrieb weiter läuft.

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Der Streit um die Schließung der Skigebiete in Europa zieht weiterhin seine Kreise. Während in Frankreich alle Skilifte geschlossen sind, hat in der Schweiz die Saison schon begonnen. In der französischen Gemeinde Châtel hat man sich nun für einen speziellen Protest gegen die eigene Regierung entschieden.

Nicolas Rubin, der Bürgermeister von Châtel, das zum großen schweizerisch-französischen Wintersportgebiet Portes du Soleil gehört, schreibt auf Facebook: «Unzufriedenheit manifestiert sich durch Farbe. Alle Berggebiete erheben sich gegen die zu früh eingenommene Position der Regierung.» Rubin weiter: «Symbolisch trägt das Rathaus von Châtel die Schweizer Farben.» Nach Angaben des Bürgermeisters soll dies eine Botschaft an Paris sein.

Mécontentement manifesté par la couleur...

D’une décision prise sans concertation, sans écoute, avec des arguments faux...

Gepostet von Nicolas Rubin am Samstag, 28. November 2020

Schweizer Lifte bleiben offen

Für das Skigebiet Portes du Soleil ist die aktuelle Situation besonders unzufriedenstellend. Auf der Schweizer Seite sind die Lifte geöffnet. Rubin spricht von einer «doppelten Strafe. Gegenüber der Zeitung L’est Républicain sagt er: «Die Kunden werden alle auf die Schweizer Seite gehen.»

In den letzten Tagen wird oft über die Schließung der Skigebiete in ganz Europa gesprochen. Besonders im Fokus steht dabei die Schweiz, die sich trotz des Drucks aus dem Ausland dazu entschieden hat, die Lifte offen zu halten. Dies soll mit strengen Maßnahmen durchgeführt werden.

(L'essentiel/Sven Forster)

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