Basel

21. März 2019 17:07; Akt: 21.03.2019 18:25 Print

Frau (75) ersticht Junge (7) auf dem Bürgersteig

Ein siebenjähriger Junge ist am Donnerstagnachmittag in der Schweiz auf offener Straße niedergestochen und getötet worden. Eine 75-Jährige stellte sich nach der Tat der Polizei.

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Am 21. März 2019 gegen 12.45 Uhr wurde in Basel in der Schweiz ein 7-jähriger Junge Opfer eines Gewaltverbrechens. Die mutmaßliche Täterin wurde festgenommen.

Die bisherigen Ermittlungen der Kriminalpolizei der Staatsanwaltschaft ergaben, dass sich der Junge nach Schulschluss auf den Weg nach Hause machte. Er war nach dem Unterricht alleine auf dem Bürgersteig unterwegs, als er unvermittelt von einer älteren Frau niedergestochen und lebensgefährlich verletzt wurde.

Lehrerin fand schwerverletzten Junge

Die Klassenlehrerin, die laut Kriminalpolizei ebenfalls auf dem Fahrrad auf dem Heimweg war, entdeckte das schwer verletzte Kind. Sofort wurden die Rettungsdienste alarmiert. Der Notarzt und die Sanitäter versuchten über einen längeren Zeitraum hinweg, das Kind zu reanimieren. Der Junge wurde anschließend in die Notfallstation des Kinderkrankenhauses eingewiesen und notoperiert. Wenig später erlag der Junge seinen schweren Verletzungen. Wie Augenzeugen gegenüber der Basler Zeitung angaben, wies das Kind Verletzungen im Halsbereich auf. Anwohner berichteten zudem von einem Streit, den sie gehört hatten.

75-jährige Täterin stellte sich

Sofort wurde eine Fahndung eingeleitet. In deren Rahmen wurde eine ältere Frau festgestellt, welche sich vom Tatort entfernte. Wenig später stellte sich eine 75-jährige Frau bei der Staatsanwaltschaft und teilte mit, dass sie das Kind angegriffen habe. Sie wurde festgenommen. Derzeit läuft die Vernehmung der Frau.

Der Grund des Angriffs und der Tathergang sind noch weitgehend unklar und Gegenstand der Ermittlungen der Kriminalpolizei sowie des Instituts für Rechtsmedizin. «Wir wissen nicht, ob die mutmaßliche Täterin mit dem Kind verwandt ist», so die Polizei.

(L'essentiel/lha)

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