Arztfehler in Österreich

17. Juli 2019 07:45; Akt: 17.07.2019 07:50 Print

Frau nach falscher Spritze für immer im Rollstuhl

Eine 52-Jährige sitzt seit einer Magelspiegelung im Juni 2018 im Rollstuhl. Der behandelnde Arzt soll zwei Spritzen verwechselt haben.

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Wegen Bauchweh ließ sich eine 52-jährige Putzfrau aus Österreich im Juni 2018 eine Magenspiegelung machen. Der Eingriff endete fatal – seither sitzt sie im Rollstuhl.

Der Arzt soll die Spritzen verwechselt und statt der Narkose ein Anti-Schaummittel in die Vene injiziert haben. Der Mediziner bemerkte den Irrtum, die Frau kam in eine Klinik. Nun ist sie halbseitig gelähmt und für immer auf einen Rollstuhl angewiesen.

Neben Schadenersatzansprüchen von 120.000 Euro wurde jetzt eine Anzeige gegen den Arzt eingebracht. Sein Anwalt Thomas Schwab: «Mein Mandant hat sich entschuldigt, man wird sich finanziell einigen, Strafbarkeit sehe ich aber keine.»

(L'essentiel/uten)

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