Gehirnfressende Amöben

14. Dezember 2018 11:41; Akt: 14.12.2018 17:59 Print

Frau stirbt nach Nasendusche

Um ihre Nasennebenhöhlenentzündung loszuwerden, spülte eine Amerikanerin ihre Nase. Allerdings nutzte sie dafür das falsche Wasser – ein tödlicher Fehler.

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Nasenduschen werden oft bei Erkältungen, Heuschnupfen und entzündeten Nebenhöhlen empfohlen.

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Wegen einer Nasennebenhöhlenentzündung wurden einer 69-jährige Frau im US-Bundesstaat Washington vom Arzt Nasenspülungen empfohlen. Statt das empfohlene sterile Wasser oder eine Salzlösung füllte die Patientin einem Bericht in der aktuellen Ausgabe des Fachblattes International Journal of Infectious Diseases (IJID) nach jedoch mit einem Wasserfilter gefiltertes Leitungswasser in ihre Nasendusche. Rund ein Jahr später starb die Frau an einer Infektion ihres Gehirns.

Laut Artikel gehen die behandelten Ärzte davon aus, dass diese Hirninfektion durch Amöben, genauer gesagt «Balamuthia mandrillaris», verursacht wurde, die über das Leitungswasser und die Nasenspülungen in den Kopf der Frau gelangten. Weil Ansteckungen mit diesen Amöben schwer zu diagnostizieren und die verursachten Infektionen äußerst schwer sind, liegt die Todesrate bei «Balamuthia mandrillaris» bei nahezu hundert Prozent.

(L'essentiel/kiky)

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