USA

21. November 2019 15:09; Akt: 21.11.2019 15:11 Print

Frau will Sohn Niere spenden und wird getötet

Fünfmal habe der Ehemann der Mutter in den Kopf geschossen. Der 13-jährige Kincaid E. muss darum weiter auf eine Spenderniere hoffen.

Bildstrecke im Grossformat »

Zum Thema
Fehler gesehen?

Sie wollte ihrem schwerkranken Sohn eine Niere spenden, dann wurde eine Mutter aus Georgia von ihren Ehemann, von dem sie getrennt lebte, erschossen. Dies geschah am 27. Dezember 2016. Seither wartet der mittlerweile 13-jährige Kincaid E. auf eine Spenderniere.

Der Ehemann wurde 2018 zu einer lebenslangen Haftstrafe ohne Bewährung plus 16 Jahre verurteilt, wie das Portal «Cherokee Tribune & Ledger News » schreibt. In einem weiterem Bericht heißt es, Darrel E. habe seiner Frau fünfmal in den Kopf geschossen.

Freunde der ermordeten Audra E. starteten nun eine Gofundme-Kampagne, die sie auf Facebook bewerben. Sie soll Kincaid helfen, der mit einer chronischen, genetisch bedingten Nierenerkrankung geboren wurde.

Bereits zwei Babys wegen der Krankheit verloren

«Mit dem Verlust seiner Mutter ging auch die für ihn bestimmte Niere verloren», heißt es auf der Seite der Gofundme-Kampagne. Medikamente hätten ihn bislang am Leben erhalten.

Audra E. war einst Mutter zweier weiterer Kinder, die bereits im Säuglingsalter an derselben Krankheit gestorben sind. Sie brauchte danach Jahre, «um ihr Licht wiederzufinden», schreiben die Initianten. 2004 hatte die Mutter ein Mädchen namens Olivia adoptiert, das heute 15 Jahre alt ist.

Kincaid und seine Adoptivschwester leben heute bei den Großeltern in Tennessee. Bis jetzt sind auf dem GoFundMe-Konto mehr als 17.000 US-Dollar für den Jungen zusammengekommen. Potenzielle Nierenspender werden dazu aufgerufen, sich beim Emory Transplant Center zu registrieren.

(L'essentiel/kat)

Fragen und Antworten rund um die Kommentar-Funktion
«Warum dauert es manchmal so lange, bis mein Kommentar sichtbar wird?»

Unsere Leser kommentieren fleißig – Tag für Tag gehen Hunderte Meinungen zu allen möglichen Themen ein. Da die Verantwortung für alle Inhalte auf der Website bei der Redaktion liegt, werden die Beiträge vorab gesichtet. Das dauert manchmal eben einige Zeit.

«Warum wurde mein Kommentar gelöscht?»

Womöglich wurde der Beitrag in einer Fremdsprache verfasst. Wir geben nur Kommentare in den Landessprachen Luxemburgisch, Deutsch und Französisch frei. Beiträge, die Beleidigungen, Verleumdungen oder Diffamierungen enthalten, werden sofort gelöscht. Auch Kommentare, die aufgrund mangelnder Orthografie quasi unlesbar oder in Versalien geschrieben sind, werden das Licht der Öffentlichkeit nie erblicken.

«Habe ich ein Recht darauf, dass meine Kommentare freigeschaltet werden?»

«L'essentiel» ist nicht dazu verpflichtet, eingehende Kommentare zu veröffentlichen. Ebenso haben die kommentierenden Leser keinen Anspruch darauf, dass ihre verfassten Beiträge auf der Seite erscheinen.

Haben Sie allgemeine Fragen zur Kommentarfunktion?

Schreiben Sie an feedback@lessentiel.lu
Hinweis: Wir beantworten keine Fragen, die sich auf einzelne Kommentare beziehen.

Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • sandra am 21.11.2019 18:36 Report Diesen Beitrag melden

    er hat 2 personnen getotet und alles verloren, wie blode muss mann sein

    einklappen einklappen
  • Sniff am 21.11.2019 17:57 Report Diesen Beitrag melden

    Traurige Geschichten (2016,,,) gibt es wie Sand am Meer. Tausende Kranke warten auf Hoffnung, Crowdfunding funktioniert nun mal am Besten mit Tränen...

  • kéen Vertrauen an ons Justiz am 22.11.2019 08:30 Report Diesen Beitrag melden

    "lebenslangen Haftstrafe ohne Bewährung plus 16 Jahre verurteilt", von solchen Urteilen kann man hier nur träumen.

Die neusten Leser-Kommentare

  • kéen Vertrauen an ons Justiz am 22.11.2019 08:30 Report Diesen Beitrag melden

    "lebenslangen Haftstrafe ohne Bewährung plus 16 Jahre verurteilt", von solchen Urteilen kann man hier nur träumen.

  • sandra am 21.11.2019 18:36 Report Diesen Beitrag melden

    er hat 2 personnen getotet und alles verloren, wie blode muss mann sein

    • Kéen Vertraunen an eis Justiz am 22.11.2019 08:32 Report Diesen Beitrag melden

      "lebenslangen Haftstrafe ohne Bewährung plus 16 Jahre verurteilt", wenigstens bekam er eine vernünftige Strafe. Hier wäre es 3 Monate mit Reduzierung auf 2 Wochen wegen guter Führung.

    einklappen einklappen
  • Sniff am 21.11.2019 17:57 Report Diesen Beitrag melden

    Traurige Geschichten (2016,,,) gibt es wie Sand am Meer. Tausende Kranke warten auf Hoffnung, Crowdfunding funktioniert nun mal am Besten mit Tränen...