Handgreiflicher Streit

11. April 2018 13:57; Akt: 11.04.2018 13:55 Print

Frauen verprügelt, weil Hund Gras gefressen hat

Eine 20-Jährige drosch im US-Bundesstaat Ohio auf zwei Frauen ein, nachdem ein Hund ihr Marihuana verschlungen hatte. Die Halterin weigerte sich, für den «Schaden» aufzukommen.

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Streit wegen Drogen eskalierte: Polizei-Einsatz in Springfield. (Archiv) (Bild: Valerie Mosley)

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Im US-Bundestaat Ohio musste die Polizei am Montag wegen eines handgreiflichen Streits ausrücken. Auf den Plan gerufen wurden die Beamten von Springfield von einer Hundehalterin, die erzählte, dass sich eine Frau weigere, ihr Haus zu verlassen. Die Polizisten fanden die Person, die 20-jährige Desarae Smith, schlafend auf einem Sofa vor und weckten sie.

Danach erklärte Smith den Beamten schreiend den Sachverhalt: So habe einer der 22 Hunde, die in dem Haus lebten, eine unbekannte Menge Marihuana, die Smith gehörte, gefressen. Die Halterin habe sich jedoch geweigert, für den Verlust aufzukommen, weshalb sich Smith weigerte, das Haus zu verlassen.

An den Haaren gezerrt

Nachdem die Situation dargelegt war, baten die Beamten Smith, das Haus zu verlassen. Laut Polizeibericht habe Smith ihre Habseligkeiten gepackt und sei fluchend aus dem Haus gestürmt. Vor dem Haus sei es dann zu den Handgreiflichkeiten gekommen.

«Frau Smith ließ ihre Sachen fallen und griff eine Frau an. Sie packte deren Haare und begann sie gegen Kopf und Körper zu schlagen», heißt es im Bericht. Danach habe sie eine weitere Frau geschlagen. Erst durch das Eingreifen der Polizei beruhigte sich die angespannte Lage.

Die Streithenne wurde wegen Körperverletzung angeklagt, schrieb ««The Springfield News-Sun»».

(L'essentiel/nag)