#nakedinnature

02. August 2017 13:47; Akt: 02.08.2017 13:55 Print

Fremde senden Australier Hunderte Nacktfotos

Brendan Jones aus Sydney hat unbeabsichtigt einen Instagram-Trend gesetzt. Nachdem er zum Spaß Aktfotos von sich veröffentlicht hatte, erhält er nun selbst massenhaft solche.

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Angefangen habe alles mit einer Idee für seine Verlobte: «Ich wollte ihr ein lustiges Geschenk machen, also dachte ich es wäre urkomisch, nackt auf einem Berg zu stehen und davon ein Foto machen zu lassen», sagt Brendan Jones aus Sydney der britischen Zeitung «The Sun».

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Er und seine Freunde machten sich schon seit Längerem einen Spaß aus Schnappschüssen, die sie während Wanderungen nackig in der Natur zeigen. «Als ich zwölf Bilder zusammenhatte, kreierte ich daraus einen Kalender als Weihnachtsgeschenk Ende 2015», erzählt der 27-jährige Pflegefachmann.

Ein paar Freunde schlugen ihm im Juni 2016 vor, die Fotos auf Instagram zu stellen – die Seite «Get Naked Australia» war geboren. «Wir begannen, den Hashtag #nakedinnature zu benutzen und nach nur wenigen Wochen erhielten wir etliche Anfragen von Leuten, die ihre Fotos einreichen wollten.»

Mehr als 200.000 Follower

Seither fluten Nacktfotos den Posteingang des Australiers: «Ich erhalte 20 E-Mails täglich», nie hätte er mit einem solchen Erfolg gerechnet. Die meisten Bilder erhalte er von Leuten zwischen 18 und 35 Jahren. «Es sollte nur witzig sein, hat nun aber unglaubliche Auswirkungen.»

Mehr als 200.000 Menschen folgen Jones' Instagram-Seite. Auf den Fotos posieren große, kleine, dicke, dünne, ältere und junge Menschen vor Wasserfällen, am Strand oder auf Berggipfeln. Alleine, als Paar oder in der Gruppe, aber immer nackt, dem Betrachter meist das Hinterteil zugewandt.

Positives Feedback

Ein anderes Ziel als etwas Spaß zu haben, habe er mit der Seite nie verfolgt, sagt Jones. Er erhalte aber viel positives Feedback von Menschen, die sagen, sie fühlten sich dadurch wohler in ihrem Körper.

Grundsätzlich sei man viel zu verklemmt und schnell peinlich berührt, findet der Australier. «Wenn die Seite also dazu beiträgt, das negative Stigma von Nacktheit abzubauen, kann das nur eine gute Sache sein.» Er betont, «Get Naked Australia» hätte nichts mit Sexualität oder Exhibitionismus zu tun. «Wir machen nie Fotos, wenn andere Menschen da sind, sondern warten immer, bis wir den Ort für uns haben.»

(L'essentiel/kko)

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