Heftiger Sturm

15. Oktober 2018 08:47; Akt: 15.10.2018 18:40 Print

Elf Tote nach Unwetter im Süden von Frankreich

Starker Regen hat im Süden Frankreichs Zerstörungen angerichtet. Mindestens elf Menschen sterben.

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Bei Überschwemmungen im Süden Frankreichs sind am Montag mindestens elf Menschen ums Leben gekommen. Zunächst war die Rede von 13 Toten, dann korrigierte die örtliche Präfektur die Zahl nach unten. Acht weitere Menschen wurden schwer verletzt, wie eine Sprecherin der zuständigen Präfektur sagte. Eine Person werde vermisst. Fernsehbilder aus dem betroffenen Département Aude zeigten Straßen, die sich in reißende Flüsse verwandelt hatten. Autos wurden fortgeschwemmt. Bäche und Flüsse traten über die Ufer.

In der Gemeinde Trèbes östlich von Carcassonne erreichte das Hochwasser nach Behördenangaben einen Stand von rund sieben Metern. Die Schulen im Département blieben geschlossen, viele Straßen waren gesperrt, wie die Präfektur auf Twitter mitteilte. Die Menschen waren zwischenzeitlich aufgerufen, ihre Häuser nicht zu verlassen. Drei der Toten wurden Berichten zufolge in Villardonnel und Villegailhenc gefunden, zwei Kommunen im Norden der Stadt Carcassonne. Aus mehreren Orten wurden Menschen vor den Wassermassen in Sicherheit gebracht.

Am stärksten betroffen sind die Städte Villardonnel, Trèbes und Floure. In Trèbes stieg das Wasser innerhalb fünf Stunden um acht Meter. Nebst der Aude sind auch fünf weitere Gebiete in Alarmbereitschaft. Es handelt sich um Aveyron, Haut-Garonne, Hérault, Pyrénées Orientales und Tarn.

Laut der örtlichen Präfektur wurden vier Kommunen evakuiert. Mehr als 3300 Haushalte waren am Montagabend ohne Strom. Die Angaben über die Zahl der Flutopfer hatten sich am Montag mehrfach verändert.

(L'essentiel/afp)

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