Blinder Passagier

06. September 2021 19:30; Akt: 06.09.2021 22:24 Print

Gecko «Gary» reist heimlich von Kreta nach England

Die Engländerin Victoria Naylor sah, wie sich etwas in ihrem Koffer bewegte – fand aber nichts. Erst Tage später entdeckte sie den kleinen Touristen kletternd an einer Wand.

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Erst als der kleine Gecko die Wände hochgeklettert ist, hat die Familie den blinden Passagier gefunden. (Bild: RSCPCA)

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War es ihm in Griechenland zu heiß oder packte ihn die Reiselust? Ein Gecko ist als blinder Passagier im Koffer einer britischen Touristin von Kreta nach England geflogen. Victoria Naylor entdeckte das winzige Tier erst nach ihrer Rückkehr, wie die Nachrichtenagentur PA am Montag meldete. Das Gary the Gecko getaufte Reptil wurde schließlich in Altrincham bei Manchester der Tierschutzorganisation RSPCA übergeben.

«Ich sah, wie sich etwas aus dem Koffer bewegte, aber konnte nichts finden, als ich das Zimmer durchsuchte», erzählte Naylor. «Erst Tage später sah ich ihn über die Wand klettern.» Schließlich konnte Naylor mit ihrer Familie das Reptil einfangen.

Babygecko geht es gut

Der kleine Gary scheint laut Jess Araujo, einer der Mitarbeiter der Tierschutzorganisation, noch ein Baby zu sein: «Er ist nur etwa so groß wie ein Zwei-Pfennig-Stück». Das entspricht umgerechnet etwa 2,5 Zentimetern. Laut RSPCA handelt es sich bei Gary um einen Europäischen Halbfinger, der als «Hausgecko» bekannt ist. «Er ist mehr als 4000 Kilometer gereist und scheint trotz seiner langen und abenteuerlichen Reise unversehrt zu sein – und anders als die meisten Reisenden musste er nicht einmal einen Corona-Test machen!», so Araujo weiter.

Die Tierschutzorganisation erzählt, dass sie immer wieder Telefonate von Reiserückkehrern erhalten, die Spinnen, Echsen und andere exotische Tiere in ihrem Gepäck vorfinden. Die Tiere können dann nicht einfach in ihr Herkunftsland zurückgebracht werden. Wie «indy100» schreibt, werden sie an Spezialisten, Zoos oder Wildtierparks übergeben, die sich dann angemessen um die Tiere kümmern. Auch Gary ist in der Obhut von Spezialisten und es gehe ihm gut, meldet die Tierschutzorganisation RCPCA.


(L'essentiel/dpa/roa)

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