Nach Trumps Infektion

08. Oktober 2020 20:50; Akt: 08.10.2020 21:00 Print

Google-​​Suche nach «Schadenfreude» explodiert

Anfang Oktober verkündete Donald Trump, er habe sich mit dem Coronavirus infiziert. Daraufhin explodierte weltweit die Suche nach «Schadenfreude».

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Anfang Oktober gab Donald Trump bekannt, dass er und seine Frau Melania sich mit dem Coronavirus infiziert hätten. Der US-Präsident hatte sich zuvor monatelang demonstrativ nicht an Abstandsempfehlungen gehalten, sich geweigert, eine Maske zu tragen, große Wahlkampfveranstaltungen durchgeführt und das Ausmaß der Pandemie in Interviews und auf Twitter heruntergespielt. Trump verbrachte einige Tage in einem Krankenhaus und kehrte Anfang Woche ins Weiße Haus zurück.

Für viele Amerikaner und Menschen weltweit entbehrt die Infektion Trumps nicht einer gewissen Ironie. Darauf lassen zumindest die globalen Trend-Daten von Google schließen. Im Interessen-Index dümpelte der Ausdruck «Schadenfreude», der übrigens mangels eines treffenden Wortes auch auf Englisch existiert, um den Wert 10 herum.

Für die Woche vom 27. bis 3. Oktober, in die die Ankündigung von Donald Trumps Infektion mit dem Coronavirus fiel, schoss er auf 100 hoch – den höchstmöglichen Index-Wert. In der aktuellen Woche vom 4. bis 10. Oktober sank er wieder auf 84, blieb damit aber vergleichsweise hoch.

Trump selber geht es laut eigenen Angaben und denen seiner Ärzte mittlerweile wieder besser. Der US-Präsident verließ das Krankenhaus bereits am Montag wieder.

(L'essentiel/Lucas Orellano)

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