Bodenseegebiet

10. August 2018 09:30; Akt: 10.08.2018 09:32 Print

«Granate» entpuppt sich als harmloser Grenzpfahl

Der Kampfmittelräumdienst rückt in Konstanz wegen eines Sprengstoff-Funds aus dem Zweiten Weltkrieg aus. Doch die vermeintliche Granate entpuppt sich als Grenzpfahl.

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Die Entschärfung von Sprengkörper-Blindgängern aus dem Zweiten Weltkrieg ist aufwendig und gefährlich. Beim Fund einer vergleichsweise kleinen Bombe in Frankfurt am Main musste im Februar dieses Jahres gleich ein ganzer Stadtteil evakuiert werden. Entsprechend groß war die Aufregung am Donnerstag im beschaulichen Örtchen Sigmaringen in der Nähe von Konstanz.

Über Notruf ging mittags die Meldung eines Verkehrsteilnehmers ein. Er habe an der Bundesstraße 311 bei Krauchenwies eine etwa anderthalb Meter lange Weltkriegsgranate entdeckt.

Grenzpfahl statt Granate

Das Projektil sei von einem Landwirt mit seinem Traktor bei Pflugarbeiten auf dessen Acker unbemerkt aus der Erde gezogen worden. Polizei und Kampfmittelräumdienst rückten an, die Bundesstraße wurde gesperrt. Doch bald konnten die Anwohner aufatmen: Bei der «Granate» handelte es sich um einen Grenzpfahl aus Beton.

(L'essentiel/jdr)

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