In den USA

12. März 2020 16:11; Akt: 12.03.2020 21:27 Print

Grenzbeamter mit 18 Kilo Kokain erwischt

Statt die Einfuhr von Drogen zu stoppen, schmuggelte ein US-Grenzbeamter selbst Koks. Ein Drogenspürhund am Flughafen Atlanta durchkreuzte seine Pläne.

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Ivan van Beverhoudt (40) wollte am 10. Januar von St. Thomas auf den Virgin-Inseln über Atlanta nach Baltimore reisen. Der Grenzbeamte, der privat unterwegs war und angeblich einen Arzttermin hatte, trug dank einer Spezialerlaubnis seine Dienstwaffe und konnte aufgrund seiner Aufgabe die üblichen Grenzkontrollen umgehen.

Doch als er mit zwei Taschen im Hartsfield-Jackson-Flughafen in Atlanta an einem Drogenspürhund vorbeiging, der mit seinem Hundeführer andere Reisende überwachte, reagierte dieser aufgeregt wegen des Gepäcks. Dies schreibt das Justizministerium der Vereinigten Staaten.

«Verhielt sich ziemlich nervös»

Van Beverhoudt, der sich laut einem Beamten daraufhin «ziemlich nervös» verhielt, wurde in ein Verhörzimmer gebracht und seine Taschen untersucht. Darin fanden die Drogenfahnder insgesamt 16 Pakete mit knapp 18 Kilo eines weißen Pulvers.

Die Substanz erwies sich als Kokain – van Beverhoudt wurde festgenommen und nun angeklagt. Er plädiert auf «nicht schuldig».

Habe seine Position missbraucht

«Van Beverhoudt missbrauchte offenbar seine Position als Grenzbeamter, um Drogen durch den belebtesten Flughafen der Welt zu schmuggeln», so Ronnie Tippett von der Aufsichtsbehörde der Homeland Security.

«Die Öffentlichkeit hat aber Beamte verdient, die den Gesetzen gehorchen, die sie durchsetzen sollen», sagte Tippett weiter. Van Bevberhoudt werde nun «mit aller Härte des Gesetzes» strafrechtlich verfolgt, so der zuständige Untersuchungsrichter.

(L'essentiel/trx)

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