In Hannover

22. September 2016 21:01; Akt: 22.09.2016 21:17 Print

Halbe Tonne Cannabis in Werkstatt entdeckt

Den niedersächsischen Behörden ist ein Schlag gegen Drogen-Dealer gelungen. In einer Autowerkstatt fanden sie 500 Kilogramm Marihuana.

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Sie wollten schon immer wissen, wie eine halbe Tonne Gras aussieht? Voilà! (Bild: Polizei Niedersachsen)

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Nach monatelangen Ermittlungen gelang Fahndern des LKA Niedersachsen und dem Zollfahndungsamt Hannover die größte Sicherstellung von Marihuana in der Geschichte der Stadt und Region Hannover.

Am Montagnachmittag schlugen die Ermittler mit der Unterstützung von Kollegen der Spezialeinheiten zu und drangen in eine Werkshalle in Hannover-Hainholz ein, die dem Anschein nach als Autowerkstatt genutzt wurde. Tatsächlich, so die bisherigen Ermittlungsergebnisse, nutzten die Tatverdächtigen die Halle zur Abwicklung ihrer Rauschgiftgeschäfte.

Bargeld und Waffen beschlagnahmt

In der Werkshalle trafen die Einsatzkräfte auf vier Personen, die damit beschäftigt waren, enorme Mengen Marihuana aus großen 30-Kilogramm-schweren Paketen in kleinere Verkaufseinheiten zu verpacken. In der Halle konnten insgesamt etwa 500 Kilogramm Marihuana in unterschiedlichen Verpackungseinheiten und in loser Schüttung auf dem Boden beschlagnahmt werden. Die vier tatverdächtigen Personen konnten von den Polizeibeamten der eingesetzten Spezialeinheiten ohne Widerstand festgenommen werden.

Neben der Werkshalle wurden insgesamt 13 weitere Räumlichkeiten durchsucht. Auch ein Rauschgiftspürhund war dabei im Einsatz. Neben dem Marihuana wurden etwa 60 Tausend Euro Bargeld, Schmuck sowie Hieb- u. Stichwaffen aufgefunden und beschlagnahmt.

Das sichergestellte Rauschgift hat einen Straßenverkaufswert von rund 2 Millionen Euro. Die festgenommenen Personen wurden am 20. September dem Haftrichter vorgeführt. Gegen sämtliche Tatverdächtigen wurde Untersuchungshaft angeordnet.

(L'essentiel)

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