Hinrichtung in den USA

21. Juni 2019 10:43; Akt: 21.06.2019 10:46 Print

«Ich habe niemanden getötet»

Vor über 20 Jahren erschoss Marion Wilson Jr. einen jungen Amerikaner. Nun wurde sein Todesurteil vollstreckt.

Bildstrecke im Grossformat »

Zum Thema
Fehler gesehen?

Am Donnerstag wurde in den USA die 1500. Person seit der Wiedereinsetzung der Todesstrafe im Jahr 1976 hingerichtet. Es handelte sich um Marion Wilson Jr. (42), der wegen eines Mordes im Jahr 1997 verurteilt wurde.

Zusammen mit einem Freund erschoss er vor einem Supermarkt Donovan Corey Parks (24) mit einer abgesägten Schrotflinte. Parks war auf dem Weg, um Katzenfutter zu kaufen, und hatte die beiden als Anhalter mitgenommen. Anschließend versuchte Wilson, das Auto zu verkaufen.

Vor seiner Hinrichtung bat der 42-Jährige um eine Pizza mit Büffelmozarella und scharfer Sauce. Dazu ein Eis, Apfelkuchen und Traubensaft.

Komplize ebenfalls hingerichtet

Kurz vor seiner Hinrichtung sagte Wilson laut der Nachrichtenagentur AP: «Ich habe nie in meinem Leben ein Leben genommen.» Bevor das Mittel seine Wirkung zeigte, atmete er tief ein und sagte: «Ich liebe euch alle, für immer.» Sein Komplize wurde ebenfalls zum Tode verurteilt. Seine Hinrichtung fand bereits im letzten Jahr statt.

(L'essentiel/fss)

Fragen und Antworten rund um die Kommentar-Funktion
«Warum dauert es manchmal so lange, bis mein Kommentar sichtbar wird?»

Unsere Leser kommentieren fleißig – Tag für Tag gehen Hunderte Meinungen zu allen möglichen Themen ein. Da die Verantwortung für alle Inhalte auf der Website bei der Redaktion liegt, werden die Beiträge vorab gesichtet. Das dauert manchmal eben einige Zeit.

«Warum wurde mein Kommentar gelöscht?»

Womöglich wurde der Beitrag in einer Fremdsprache verfasst. Wir geben nur Kommentare in den Landessprachen Luxemburgisch, Deutsch und Französisch frei. Beiträge, die Beleidigungen, Verleumdungen oder Diffamierungen enthalten, werden sofort gelöscht. Auch Kommentare, die aufgrund mangelnder Orthografie quasi unlesbar oder in Versalien geschrieben sind, werden das Licht der Öffentlichkeit nie erblicken.

«Habe ich ein Recht darauf, dass meine Kommentare freigeschaltet werden?»

«L'essentiel» ist nicht dazu verpflichtet, eingehende Kommentare zu veröffentlichen. Ebenso haben die kommentierenden Leser keinen Anspruch darauf, dass ihre verfassten Beiträge auf der Seite erscheinen.

Haben Sie allgemeine Fragen zur Kommentarfunktion?

Schreiben Sie an feedback@lessentiel.lu
Hinweis: Wir beantworten keine Fragen, die sich auf einzelne Kommentare beziehen.