Ärzte über Omikron

28. November 2021 10:00; Akt: 28.11.2021 10:06 Print

«Infizierte ohne Geschmacks-​​ oder Geruchsverlust»

Bislang sind Menschen, die sich mit der Omikron-Variante in Südafrika infiziert haben, nach Angaben des dortigen Ärzteverbands nicht schwer erkrankt.

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Die bislang mit der neuen Coronavirus-Variante Omikron infizierten Menschen in Südafrika sind nach Angaben der dortigen Mediziner-Vereinigung (SAMA) bislang nicht schwer erkrankt. Die Vorsitzende des südafrikanischen Ärzteverbands, Angélique Coetzee, sagte der BBC, dass die bisher in ihrem Land festgestellten Fälle nicht schwerwiegend seien. Allerdings seien die Untersuchungen zu dieser Variante noch in einem sehr frühen Stadium. In dem Land seien nur rund 24 Prozent der Menschen vollständig geimpft.

«Die Patienten klagen meist über einen schmerzenden Körper und Müdigkeit, extreme Müdigkeit, und wir sehen es bei der jüngeren Generation, nicht bei den älteren Menschen», sagte sie. Es handele sich nicht um Patientinnen und Patienten, die direkt in ein Krankenhaus eingeliefert würden, sagte Coetzee.

Dem «Telegraph» sagte sie, man müsse sich aber Sorgen machen, dass die neue Variante ältere Menschen, die zusätzlich an Diabetes oder Herzkrankheiten leiden, viel härter treffen könnte. In Südafrika sind nur etwa sechs Prozent der Bevölkerung über 65 Jahre alt.

Symptome der neuen Variante ungewöhnlich, aber mild

Sie fügte hinzu, die Symptome der neuen Variante seien zwar ungewöhnlich, aber mild. Sie sei zum ersten Mal auf die Möglichkeit einer neuen Variante aufmerksam gemacht worden, als Anfang November Patientinnen und Patienten mit ungewöhnlichen Covid-19-Symptomen in ihre Praxis in Pretoria gekommen seien. Sie hätten unter starker Müdigkeit gelitten.

Keiner von ihnen habe einen Geschmacks- oder Geruchsverlust beklagt. «Ihre Symptome waren so anders und milder als die, die ich zuvor behandelt hatte». Coetzee war den Angaben zufolge die erste südafrikanische Ärztin, die die Behörden am 18. November auf Patientinnen und Patienten mit einer neuen Variante aufmerksam gemacht hatte.

Die Omikron-Variante (B.1.1.529) war zuerst im südlichen Afrika nachgewiesen worden. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) stuft sie als «besorgniserregend» ein. Die EU-Gesundheitsbehörde ECDC spricht von ernsthaften Sorgen, dass die Variante die Wirksamkeit der Corona-Impfstoffe erheblich verringern und das Risiko von Reinfektionen erhöhen könnte. Welche genauen Auswirkungen die Variante hat, steht aber noch nicht fest.

(L'essentiel/DPA/sys)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Marco P. am 28.11.2021 10:32 Report Diesen Beitrag melden

    Die EU-Versager-Politiker und deren Anhängsel werden weiterhin auf Angsttreiberei setzen, als auf Verstand und Wissenschaft. Die American Heart Association (AHA) hat am 8 November 2021 in ihrem Journal eine Studie zu mRNA Impfstoffen veröffentlicht, die für mich, bedingt durch meine Vorerkrankungen, besorgniserregender ist als die sich entwickelnden Virusmutationen. Die Ignoranz der Politik betreffend ihnen unangenehmer Studien stellen meines Erachtens, längerfristig die größere Gefahr dar.

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  • packtiech am 28.11.2021 10:31 Report Diesen Beitrag melden

    Aehhm ist meistens so,je schneller ein Virus sich vermehr je harmloser es wird!!Deshalb sind ja soviele Menschen im Moment positiv in unseren Ländern und die vulnerablen menschen schneller betroffen!

  • Octopus@packtiech am 28.11.2021 18:02 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Hun Ech och esou verstaan, hat do eppes gelies virun engem Joer. Ma dat wir jo mol gut Norichten. .

Die neusten Leser-Kommentare

  • Octopus@Marco P am 28.11.2021 18:03 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Sou as et! Gin Iech villkommen Recht.

  • Octopus@packtiech am 28.11.2021 18:02 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Hun Ech och esou verstaan, hat do eppes gelies virun engem Joer. Ma dat wir jo mol gut Norichten. .

  • Marco P. am 28.11.2021 10:32 Report Diesen Beitrag melden

    Die EU-Versager-Politiker und deren Anhängsel werden weiterhin auf Angsttreiberei setzen, als auf Verstand und Wissenschaft. Die American Heart Association (AHA) hat am 8 November 2021 in ihrem Journal eine Studie zu mRNA Impfstoffen veröffentlicht, die für mich, bedingt durch meine Vorerkrankungen, besorgniserregender ist als die sich entwickelnden Virusmutationen. Die Ignoranz der Politik betreffend ihnen unangenehmer Studien stellen meines Erachtens, längerfristig die größere Gefahr dar.

    • Janet C. am 28.11.2021 11:28 Report Diesen Beitrag melden

      So seh ich das auch !

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  • packtiech am 28.11.2021 10:31 Report Diesen Beitrag melden

    Aehhm ist meistens so,je schneller ein Virus sich vermehr je harmloser es wird!!Deshalb sind ja soviele Menschen im Moment positiv in unseren Ländern und die vulnerablen menschen schneller betroffen!