«Keine Schwäche zeigen»

28. August 2017 09:14; Akt: 28.08.2017 09:21 Print

IS will Sex-​​Star nach Hidschab-​​Porno köpfen

Ex-Pornodarstellerin Mia Khalifa steht auf der Todesliste der Terrormiliz «Islamischer Staat». Die 24-Jährige drehte Sex-Filme mit Kopftuch.

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Mia Khalifa wird vom IS bedroht (Bild: Instagram/zvg - Montage "heute.at")

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Sie kam aus dem Nichts. 2014 wurde Mia Khalifa fast über Nacht zum meistgesuchten Pornostar im Netz. Die aus dem Libanon stammende 24-Jährige, die mit ihren Eltern in die USA ausgewandert war, beendete 2015 dann abrupt ihre horizontale Karriere. Später gab sie bekannt, dass sie nur drei Monate in der Branche aktiv gewesen war.

Doch während ihrer Zeit in der Erotik-Branche hatte Mia einige Sex-Szenen gedreht, die sie nun einholen. Die 24-Jährige erhält vor allem wegen eines früheren Pornofilms in letzter Zeit vermehrt Todesdrohung.

Die Terrormiliz «Islamischer Staat» hat Mia Khalifa offenbar auf eine Todesliste gesetzt - weil sie in einem ihrer Filme ein Hidschab trägt.

Morddrohungen

Nach eigenen Angaben erhält Khalifa deswegen Morddrohungen. Sie soll mehrere Fotos erhalten haben, die sie mit abgehacktem Kopf zeigen. Die Aufnahmen wurden von den Extremisten mithilfe von Photoshop angefertigt und an die 24-Jährige geschickt.

Wear my heart on my sleeve #TheDCSportsGirl Ein Beitrag geteilt von Mia Khalifa (@notthefakemiakhalifa) am 11. Aug 2017 um 23:55 Uhr

Der ehemalige Pornostar (schloss an der University of Texas ein Geschichte-Studium mit dem Bachelor ab) will sich aber nicht unterkriegen lassen. «Man darf keine Schwäche zeigen. Das ist genau das, was sie wollen», äußerte sie sich in einem Interview mit The Sports Junkies.

«Hoffentlich wirst du bald geköpft»

Bereits in der Vergangenheit war Mia Khalifa wegen ihrer Pornofilme bedroht worden, vor allem aus ihrer Heimat Libanon. Vielen Libanesen störte weniger die Tatsache, dass sie Sex-Filme gedreht hatte, sondern dass sie ihre Herkunft offen zur Schau stellt. «Hoffentlich wirst du bald geköpft», wünschte ihr bereits im Jahr 2015 ein Extremist auf Twitter.

Dazu sollte man wissen: Ein Viertel der Suchanfragen auf den Pornostar stammte alleine aus Jordanien, Syrien und dem Libanon.

@jeffsolochive caught us @jordyn_ryder #whitegirldancing Ein Beitrag geteilt von Mia Khalifa (@notthefakemiakhalifa) am 19. Aug 2017 um 9:23 Uhr

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