Früherer Hotspot

03. Dezember 2021 13:16; Akt: 03.12.2021 14:42 Print

Ischgl startet trotz Lockdown in die Skisaison

Der Tiroler Wintersportort hat am Freitag seine Lifte angeworfen. Da aber Restaurants und Hotels geschlossen bleiben, ist das Gästeaufkommen noch bescheiden.

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Bei strahlendem Sonnenschein und mit frischem Neuschnee ist die österreichische Wintersportgemeinde Ischgl am Freitag in die Saison gestartet. An den Liften in dem Tiroler Ort, von dessen Après-Ski-Szene aus sich das Coronavirus Anfang 2020 über Österreichs Grenzen in viele Länder Europas verbreitet hatte, herrschte kaum Betrieb.

Rund 150 Skifahrerinnen und -fahrer stiegen am Morgen in der ersten halben Stunde in die frisch desinfizierten Kabinen der Silvretta-Seilbahn – an schönen Tagen seien es sonst fast zehn Mal so viele gewesen, sagte Günther Zangerl, Vorstand des Unternehmens. Unter den Gästen waren viele Einheimische. Hotels und Gastronomie sind wegen des landesweiten Lockdowns allerdings geschlossen – mindestens bis zum 12. Dezember.

Ischgl hat nach seinem unrühmlichen Debüt 2020 als Corona-Hotspot strikte Sicherheitsvorkehrungen getroffen. Die Lifte dürfen nur Geimpfte oder Genesene nutzen, die Nachweise werden zweimal kontrolliert. Zudem hatte die Gemeinde schon vor dem Lockdown ein Alkoholverbot auf öffentlichen Plätzen erlassen. Der Ort setze stärker auf das Naturerlebnis und das länderübergreifende Skigebiet mit dem schweizerischen Samnaun mit 239 Pistenkilometern, hieß es.

Lifte auch in Kitzbühel am Laufen

In Deutschland hatte bisher nur das Skigebiet an der Zugspitze geöffnet. Am Freitag startete unter anderem in Oberstdorf im Allgäu sowie am Feldberg im Schwarzwald der Skibetrieb – am Feldberg mit 2G-Regel. In Bayern und damit an der Zugspitze und in Oberstdorf gilt hingegen 2G plus. Geimpfte oder Genesene müssen zusätzlich einen negativen Test vorlegen. Mancherorts laufen auch im Nachbarland Österreich schon Lifte, etwa am Stubaier Gletscher und in Kitzbühel.

In Ischgl hatten anders als in anderen österreichischen Gebieten die Lifte im vergangenen Winter komplett stillgestanden. Weil in Österreich und der Schweiz unterschiedliche Corona-Regeln galten, hätten Skifahrerinnen und Skifahrer aus Ischgl nach ein paar Schwüngen auf Schweizer Gebiet bei der Rückkehr in Quarantäne gehen müssen.

(L'essentiel/DPA/trx)

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