Littering im All

27. November 2019 13:05; Akt: 27.11.2019 13:09 Print

ISS-​​Astronaut wirft auf Außeneinsatz Schild weg

Weil ein Schutzschild nicht mehr gebraucht wird, wirft Astronaut Andrew Mortan ihn einfach ins All. Das ist der Grund.

Schutzschild in freiem Flug: Nur auf den ersten Blick ein Skandal. (Video: Nasa / Andrew Morgan)

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Schon Kinder lernen: Was kaputt ist und nicht mehr repariert werden kann, gehört fachgerecht entsorgt und nicht in die Natur. Doch Astronaut Andrew Morgan hielt sich nicht daran und beförderte ein Schutzschild der ISS kurzerhand ins All.

Der Vertreter der US-Raumbehörde Nasa war vergangene Woche mit seinem italienischen Kollegen Luca Parmitano zu einem der anspruchsvollsten Außeneinsätze in der Geschichte der ISS aufgebrochen. Während sechs Stunden und 39 Minuten reparierten die beiden das Massenspektrometer AMS, um ihm zu einer neuen Kühlung zu verhelfen.

Zu groß für die ISS

Der Einsatz sei vergleichbar mit einer Operation am offenen Herzen, sagte der deutsche Projektleiter Stefan Schael der Deutschen Presse-Agentur. So sei die Elektronik komplexer «als die ganze restliche Raumstation zusammen».

Um Zugang zur betreffenden Stelle zu bekommen, mussten Morgan und Parmitano ein Schutzschild entfernen, erklärte der Amerikaner auf Instagram. Doch es gab ein Problem: «Er war zu groß, um ihn an Bord zu nehmen. Deshalb haben wir ihn hinter der ISS «abgeworfen». Nun werde er in der Umlaufbahn langsam zerfallen. Morgan betont, dass diese Art der Abfallentsorgung eine Ausnahme sei: «Zum Glück ist es etwas, was wir selten tun müssen!»

Hast du knapp neun Stunden Zeit? Dann kannst du dir hier den kompletten Außeneinsatz ansehen. (Video: Youtube/Nasa)

(L'essentiel/fee)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Le Suisse am 27.11.2019 15:40 Report Diesen Beitrag melden

    Pas de quoi en faire un plat au vu de la merde qu'il y a sur terre.

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  • Débris am 27.11.2019 15:20 Report Diesen Beitrag melden

    Quand on sait qu'il y a des dizaines de milliers de débris de toutes tailles en orbite autour de la Terre qui produisent de nouveaux débris à chaque collision et que tous ces débris peuvent gravement endommager et le plus souvent détruire des satellites en fonctionnement, ce geste est pour moi totalement incompréhensible ! Un débris de 1 cm lancé à 10000 km/h sur la combinaison d'un astronaute travaillant à l'extérieur de l'ISS, et c'est la mort assuré de celui-ci ! A moins que cette pièce soit désintégrée en tombant dans l'atmosphère terrestre () ? Mais ils savent mieux que moi !

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Die neusten Leser-Kommentare

  • Le Suisse am 27.11.2019 15:40 Report Diesen Beitrag melden

    Pas de quoi en faire un plat au vu de la merde qu'il y a sur terre.

    • Otage. am 27.11.2019 17:52 Report Diesen Beitrag melden

      La merde en orbite n'est pas le problème. Mais si ces satellites sont détruits, plus de GPS, carte bancaire, télé, etc.....

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  • Débris am 27.11.2019 15:20 Report Diesen Beitrag melden

    Quand on sait qu'il y a des dizaines de milliers de débris de toutes tailles en orbite autour de la Terre qui produisent de nouveaux débris à chaque collision et que tous ces débris peuvent gravement endommager et le plus souvent détruire des satellites en fonctionnement, ce geste est pour moi totalement incompréhensible ! Un débris de 1 cm lancé à 10000 km/h sur la combinaison d'un astronaute travaillant à l'extérieur de l'ISS, et c'est la mort assuré de celui-ci ! A moins que cette pièce soit désintégrée en tombant dans l'atmosphère terrestre () ? Mais ils savent mieux que moi !

    • gazeleau am 27.11.2019 17:27 Report Diesen Beitrag melden

      Le fait qu'on soit à 400km, fait qu'il y a pas vraiment de satellite à cet altitude, mais par contre l'atmosphère y est suffisante pour freiner le débris qui tombera très bien tôt. Von 400 km hoch, keine Gefahr!

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