Tödlicher Jagd-Unfall

16. Oktober 2018 13:18; Akt: 16.10.2018 13:21 Print

Jäger verwechselte Biker wohl mit Wildschwein

Am Wochenende ist ein 34-jähriger Brite in Frankreich von einem Jäger erschossen worden. Die Staatsanwaltschaft hat eine Untersuchung eröffnet.

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Nur wenige Kilometer von der Schweizer Grenze entfernt, ereignete sich am Samstagabend ein Jagdunfall. Ein Mountainbiker (34) wurde in der Nähe der Gemeinde Montriond von einem Jäger erschossen.

Marc Sutton aus Wales wurde um 18 Uhr von einer Kugel getroffen, als er durch ein waldiges Stück den Berg runterfuhr. Die Polizei geht davon aus, das Sutton auf der Stelle tot war. Wie die Polizei mitteilt, nahmen mehrere Schützen an einer vom örtlichen Jagdverband organisierten Jagd teil. Sutton betrieb in der Nähe ein vegetarisches Restaurant.

Untersuchung eröffnet

Der 22-jährige Schütze stand nach dem tödlichen Schuss unter Schock und wurde ins Krankenhaus eingeliefert. Er wurde nicht in Gewahrsam genommen. Die Polizei vermutet, dass der Jäger den Mountainbiker mit einem Wildschwein verwechselte.

Die Staatsanwaltschaft betont aber, dass dies sehr unwahrscheinlich sei, da Sutton einen farbigen Fahrradhelm trug und auch sein Mountainbike farbig gewesen sein. Es wurde eine Untersuchung eröffnet.

(L'essentiel/fur/fss)

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