Klimagipfel in New York

14. August 2019 16:34; Akt: 16.08.2019 11:35 Print

Jetzt sticht Greta Thunberg in See

Für die schwedische Klimaaktivistin Greta Thunberg ist Fliegen ein No-Go. An den Klimagipfel in New York reist sie mit dem Schiff.

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Thunberg will in Richtung New York aufbrechen, um am UN-Klimagipfel teilzunehmen. (Bild: DPA/Kirsty Wigglesworth)

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Heute ist die schwedische Klimaaktivistin Greta Thunberg zu ihrer Segel-Reise über den Atlantik aufgebrochen. Diese war unter anderem auch vom Wetter abhängig. Die Bedingungen waren aber gut genug, sodass die Hochseejacht am späten Nachmittag in Plymouth in See stechen konnte.

Das Team um die 16-jährige Thunberg ist gegen 16 Uhr aufgebrochen – zwei Stunden später als ursprünglich geplant. In der Hafenstadt in Südwestengland stürmte und regnete es zuvor. Die Organisatoren setzen auf etwas besseres Wetter am späteren Nachmittag.

Zwei Wochen auf See

Die beiden Profisegler Boris Herrmann und Pierre Casiraghi wollen Thunberg mit dem Spezialboot Malizia über den Atlantik bringen. An Bord befinden sich auch Thunbergs Vater Svante und ein Filmemacher, der eine Dokumentation über die Tour plant. Die Reise soll rund zwei Wochen dauern.

Thunberg fliegt grundsätzlich nicht, weil Flugzeuge immense Mengen an klimaschädlichen Treibhausgasen ausstoßen. Die Schwedin will ihren Kampf für einen beherzteren Einsatz der Politik gegen die Klimakrise auf der anderen Seite des Ozeans auf eine neue Ebene heben.

Im September wird sie am Uno-Klimagipfel vieler Staats- und Regierungschefs in New York teilnehmen. Im Dezember steht dann in Chile die Weltklimakonferenz an. Rund um diese beiden zentralen Termine will sie an Klimaprotesten teilnehmen und Betroffene der Klimakrise sowie andere Aktivisten und Entscheidungsträger treffen.

(L'essentiel/sda)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Jean-Paul am 14.08.2019 23:01 Report Diesen Beitrag melden

    Mat engem scheiss net recyclebaren Plastikscheff op NY ass net esou null Emissioun wei een mengt....

  • Léon am 14.08.2019 21:00 Report Diesen Beitrag melden

    Les verts du Luxembourg serait incapable de faire une telle chose,trop habituée aux confort.

  • Pilot am 14.08.2019 17:25 Report Diesen Beitrag melden

    Schön wenn man die Connections hat um mit einer null Emissionen Rennyacht den Atlantik zu überqueren. Trotzdem werde ich mit weder von ihr noch von der Politik irgendeine „Flugscham“ einreden lassen! Fliegt solange es noch möglich ist.

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Die neusten Leser-Kommentare

  • sylvie am 14.08.2019 23:11 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    richtig was will dieses unmögliche Mädchen beweisen sie wird nicht nur gesegelt werden, da gibt es auch motor (verschmutzung des Meeres und wo nimmt sie sich den Luxus nicht in die Schule brauchen zu gehen,hätte besser getan den Müll und Plastik aus dem Meer mit den Organisatoren die das schon tun zu entsorgen , dann würde man Respekt haben,aber die Aktion jetzt ist null ????????????

  • Jean-Paul am 14.08.2019 23:01 Report Diesen Beitrag melden

    Mat engem scheiss net recyclebaren Plastikscheff op NY ass net esou null Emissioun wei een mengt....

  • Léon am 14.08.2019 21:00 Report Diesen Beitrag melden

    Les verts du Luxembourg serait incapable de faire une telle chose,trop habituée aux confort.

  • Pilot am 14.08.2019 17:25 Report Diesen Beitrag melden

    Schön wenn man die Connections hat um mit einer null Emissionen Rennyacht den Atlantik zu überqueren. Trotzdem werde ich mit weder von ihr noch von der Politik irgendeine „Flugscham“ einreden lassen! Fliegt solange es noch möglich ist.

    • Polit am 14.08.2019 23:40 Report Diesen Beitrag melden

      So kann nur einer schreiben, der keine Kinder oder Nachfolger auf diesem Planeten hinterlässt. Da ist nicht Flugscham, sondern Scham allgemein angebracht.

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