São Paulo, Brasilien

04. Oktober 2019 19:44; Akt: 04.10.2019 19:47 Print

Junge (12) soll Autistin (9) umgebracht haben

Ein autistisches Mädchen wurde in Brasilien tot und geschändet aufgefunden. Ein 12-Jähriger hat die Tat nur wenig später gestanden.

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Mit ihrer Mutter und ihrem Bruder hatte die neunjährige Raissa in São Paulo eine Wohltätigkeitsveranstaltung besucht. Als sie kurz allein gelassen wurde, verschwand sie plötzlich. Sie wurde erst Stunden später in einem vier Kilometer entfernten Waldstück wiedergefunden – an einen Baum gefesselt und tot.

Wie brasilianische Medien berichten, war der Körper der Neunjährigen kaum wiederzuerkennen. Die Verletzungen an ihrem Gesicht waren so schwerwiegend, dass es nicht einfach war, sie zu identifizieren. Außerdem hatte sie schwere Verletzungen an den Schultern und tiefe Wunden am Körper und an den Beinen. Sie sei erstickt, es gebe aber auch Anzeichen auf eine Vergewaltigung.

Zwölfjähriger gesteht

Kurz nach Raissas Tod gestand ein zwölfjähriger Junge gegenüber seiner Familie die Tat. Daraufhin brachte ihn seine Mutter sofort zur Polizei, wo er das Schuldgeständnis wiederholte. Kurze Zeit später widerrief er es allerdings.

Dennoch geht die Polizei davon aus, dass es sich beim Jungen um den Täter handelt, nicht zuletzt weil es Videoaufnahmen gibt, die zeigen, wie die beiden nur 90 Minuten vor Raissas Tod Hand in Hand die Straße entlang schlendern. Noch zu überprüfen sei, ob er allein gehandelt habe oder ob ein Komplize dabei gewesen sei.

(L'essentiel/doz)

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