Ermittlungen in England

13. September 2017 07:00; Akt: 12.09.2017 22:18 Print

Kampfhund, der Besitzer zu Tode biss, war auf Crack

Mario Perivoitos starb in seiner Wohnung in Nord-London, nachdem ihn sein eigener Hund vor den Augen eines Kamera-Teams attackierte.

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Ein Staffordshire Bullterrier (Bild: Wikipedia)

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Die Tragödie, die sich im März im Londoner Stadtteil Wood Green ereignete, ist nun geklärt. Mario Perivoitos wurde von seinem eigenen Hund «Major» vor den Augen eines BBC-Fernsehteams totgebissen.

Die Journalisten filmten die Doku «Drugs Map of Britain», als die Attacke stattfand. Perivoitos hatte einen epileptischen Anfall, der Hund sprang ihm darauf an den Hals und zerbiss seine Luftröhre.

Die Reporter schafften es, den Staffordshire Bullterrier von seinem 41-jährigen Besitzer herunterzuzerren, doch es war zu spät. Mario Perivoitos starb an seinem starken Blutverlust.

Offizielle Untersuchung

Die offizielle Untersuchung hat nun weitere Details des Falles ans Licht gebracht. Demnach hatte «Major» hohe Mengen Crack (auf Kokainbasis) im Blut.

Der Veterinärtoxikologe Nicholas Carmichael sagte gegenüber Mail Online: «Es ist sehr wahrscheinlich, dass der Hund auf Drogen war. Er könnte sie gegessen haben. (...) Er benahm sich dadurch sehr aufgeregt und neigte zu aggressivem Verhalten.»

Auch das Opfer selbst hatte Kokain im Blut. Mario Perivoitos starb kurz nach Mitternacht im Krankenhaus. Der Gerichtsmediziner ordnete die Einschläferung des Hundes an.

(L'essentiel/red)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Roxio am 13.09.2017 16:57 Report Diesen Beitrag melden

    J'ai peine pour le chien qui a été maltraité par un c***ard qui en a fait un monstre drogué et qui le paie de sa vie (euthanasie) car aucune chance de réhabilitation. Quant au "maître", il périt par là où il a péché...

Die neusten Leser-Kommentare

  • Roxio am 13.09.2017 16:57 Report Diesen Beitrag melden

    J'ai peine pour le chien qui a été maltraité par un c***ard qui en a fait un monstre drogué et qui le paie de sa vie (euthanasie) car aucune chance de réhabilitation. Quant au "maître", il périt par là où il a péché...