Zinnowitz

23. Juli 2021 10:32; Akt: 23.07.2021 10:36 Print

Kind stürzt bei gestelltem Foto in die Ostsee

Für ein Urlaubsfoto brachte eine Mutter in Mecklenburg-Vorpommern ihr Kind in Lebensgefahr. Es stürzte mehrere Meter tief in die Ostsee.

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Der Vorfall löste laut der «Sächsischen Zeitung» einen großen Rettungseinsatz aus. Eine Mutter hatte für ein schmuckes Urlaubsfoto im Badeort Zinnowitz an der Ostsee ihr Kind auf die sogenannte Seebrücke mitgenommen und dort aufs Geländer gesetzt, wie Zeugen berichteten. Dabei stürzte das Kind, dessen Alter nicht angegeben wurde, von der Brüstung mehrere Meter tief in die Ostsee.

Die erschrockene Mutter sprang laut der Polizei dem Kind sofort hinterher und verletzte sich dabei schwer am Sprunggelenk: An der Stelle, wo es geschah, ist das Wasser je nach Gezeiten sehr flach. Der Unterschied zwischen Ebbe und Flut beträgt laut Tideschart rund 3,5 Meter.

Mutter und Kind wurden geborgen und ins Krankenhaus gebracht. Ob das Foto zustande kam und sich das Risiko lohnte, wurde nicht bekannt. Fakt ist, dass Menschen für eindrückliche Fotos immer wieder ihr Leben riskieren – und manchmal auch verlieren. Laut einer Fachzeitschrift sterben weltweit wesentlich mehr Menschen bei Selfie-Aufnahmen als durch Haiangriffe.

(L'essentiel/trx)

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