Tabakkonsum

22. März 2017 08:14; Akt: 22.03.2017 08:16 Print

Knapp jeder fünfte Mensch raucht

22,2 Prozent der Weltbevölkerung ziehen an den Glimmstängeln. Dennoch verzieht sich der Rauch. 2005 rauchten noch 2,5 Prozent mehr, wie eine WHO-Studie zeigt.

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Die «globale Tabakepidemie» nimmt langsam ab: Eine Frauenhand hält eine Zigarette. (6. Juni 2016) (Bild: Jens Kalaene)

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Hohe Tabaksteuern, rauchfreie öffentliche Räume, Warnschilder, umfassende Werbeverbote, Unterstützung von Stop-Raucher-Dienstleistungen – die 2005 in Kraft getretenen WHO-Rahmenübereinkommen zur Eindämmung des Tabakkonsums zeigen Wirkung. 180 Länder hatten diese Verträge vor zehn Jahren unterzeichnet und dem Rauchen den Kampf angesagt.

Mit Erfolg, wie jetzt eine Studie zeigt, welche die «Lancet Public Health»-Zeitschrift veröffentlicht hat. Demnach ist die Raucherquote in den zehn Jahren weltweit um 2,5 Prozent gesunken – von 24,7 Prozent auf 22,2 Prozent im Jahr 2015. Demnach ging der Anteil der Raucher insbesondere in jenen Staaten zurück, die das WHO-Abkommen gegen den Tabakgebrauch vollständig umgesetzt haben. Untersucht wurden die Daten von insgesamt 126 Ländern.

Hohe Gesundheitskosten

Die Forscher von der kanadischen Universität von Waterloo und der Weltgesundheitsorganisation (WHO) empfinden die Fortschritte gegen die «globale Tabakepidemie» jedoch immernoch als zu langsam.

Laut der WHO sterben jährlich etwa sechs Millionen Menschen an den Folgen des Tabakkonsums. Die jährlichen Kosten für die Gesundheitsversorgung, sowie die Kosten der verlorenen Produktivität, welche krankgewordenen Raucher verursachen, werden auf eine Milliarde US-Dollar geschätzt.

(L'essentiel/foa)

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