Brian Laundrie

07. Oktober 2021 21:53; Akt: 07.10.2021 21:59 Print

Laundries Eltern machten Behörden falsche Angaben

Noch immer suchen die Behörden nach dem 23-jährigen Brian Laundrie. Wissen seine Eltern mehr über das Verschwinden von Gabby Petitos Freund?

Bildstrecke im Grossformat »

Zum Thema
Fehler gesehen?

Die Eltern des Freundes der verstorbenen Gabby Petito haben der Polizei zu Beginn der Suche nach ihrem Sohn unvollständige Angaben gemacht. Das berichtet CNN. Derweil sucht das FBI weiterhin in einem Waldstück nahe des Elternhauses nach dem 23-Jährigen.

Dorthin soll sich Brian Laundrie aufgemacht haben, nachdem er Anfang September alleine von der USA-Reise mit seiner Freundin zurückgekehrt war. CNN berichtet, dass die Polizei die Reste eines Feuerplatzes im Naturschutzgebiet Carlton Reserve im US-Bundesstaat Florida gefunden hat. Die Verantwortlichen gehen davon aus, dass Laundrie sich dort aufgehalten hat.

Tochter ruft Eltern zu Ehrlichkeit auf – Vater beteiligt sich an Suche

Die Eltern von Brian Laundrie hatten den Behörden zunächst angegeben, dass ihr Sohn am 14. September in das nahegelegene Waldgebiet wandern gegangen sei. Mittlerweile gehen die Behörden jedoch davon aus, dass dies bereits einen Tag zuvor, also am 13. September, der Fall war.

Außerdem hatte der Vater eine wenig glaubwürdige Geschichte erzählt, wonach er seinen Sohn bereits am 14. September im Carlton Reserve suchen gegangen sei, jedoch erst einen Tag später einen Strafzettel auf dem Auto seines Sohnes in der Hauseinfahrt gesehen hatte. Dieser war für ein weiteres Fahrzeug der Familie ausgestellt worden, das nahe der Parkeinfahrt verlassen aufgefunden worden war.

Neben den neuen Enthüllungen hat auch ein Interview der Schwester von Brian mit US-Medien für Aufsehen gesorgt. Darin beteuert sie, nicht zu wissen, wo sich ihr Bruder zurzeit aufhalte. Von ihren Eltern verlangt sie jedwede Informationen, die diese hätten, an die Behörden weiterzuleiten.

Ebenfalls im Fernsehen aufgetreten sind die Eltern der verstorbenen Gabby Petito. In einem emotionalen Interview mit dem bekannten Moderator Dr. Phil erklärte der Vater: «Ich will, dass er (Brian Laundrie) den Rest seines Lebens hinter Gittern verbringt. Er liebt die Natur so sehr, das würde ihm am meisten wehtun.».

Suche nach Laundrie erstreckt sich über 100 Quadratkilometer

Die Geschichte um die verschwundene Gabby Petito nahm Mitte September ihren Anfang: Die 22-Jährige kehrte am 1. September nicht mehr von einer gemeinsamen Reise mit ihrem Freund quer durch die USA zurück. Erst zehn Tage später gab ihr Freund eine Vermisstenmeldung für seine Freundin auf. Eine Aussage dazu verweigerte er jedoch. Dann verschwand Brian Laundrie.

Am 19. September gaben die Behörden bekannt, die Leiche Petitos in einem Naturschutzgebiet im US-Bundesstaat Wyoming gefunden zu haben. Zwischen ihr und Laundrie soll es während der gemeinsamen Reise mehrfach zu Streit gekommen sein.

Wie die Familie von Petito im US-Fernsehen bekannt gab, soll die Fundstelle der Leiche ihrer Tochter nur wenige Meter vom Ort entfernt gewesen sein, an dem Gabby und Brian in eine Polizeikontrolle geraten waren. Während die Suche im rund 100 Quadratkilometer großen Carlton Reserve anhält, haben die Behörden den Park für die Öffentlichkeit gesperrt.

Für den 23-Jährigen gilt derzeit die Unschuldsvermutung. Allerdings wurde ein Haftbefehl auf seinen Namen ausgestellt, weil er eine Kreditkarte Petitos unerlaubterweise benutzt hatte. Wie Fox News am späten Donnerstagnachmittag (Schweizer Zeit) vermeldet, hat sich der Vater von Laundrie erneut in die Suche nach seinem Sohn eingeschaltet.

(L'essentiel/Patrick McEvily)

Fragen und Antworten rund um die Kommentar-Funktion
«Warum dauert es manchmal so lange, bis mein Kommentar sichtbar wird?»

Unsere Leser kommentieren fleißig – Tag für Tag gehen Hunderte Meinungen zu allen möglichen Themen ein. Da die Verantwortung für alle Inhalte auf der Website bei der Redaktion liegt, werden die Beiträge vorab gesichtet. Das dauert manchmal eben einige Zeit.

«Warum wurde mein Kommentar gelöscht?»

Womöglich wurde der Beitrag in einer Fremdsprache verfasst. Wir geben nur Kommentare in den Landessprachen Luxemburgisch, Deutsch und Französisch frei. Beiträge, die Beleidigungen, Verleumdungen oder Diffamierungen enthalten, werden sofort gelöscht. Auch Kommentare, die aufgrund mangelnder Orthografie quasi unlesbar oder in Versalien geschrieben sind, werden das Licht der Öffentlichkeit nie erblicken.

«Habe ich ein Recht darauf, dass meine Kommentare freigeschaltet werden?»

«L'essentiel» ist nicht dazu verpflichtet, eingehende Kommentare zu veröffentlichen. Ebenso haben die kommentierenden Leser keinen Anspruch darauf, dass ihre verfassten Beiträge auf der Seite erscheinen.

Haben Sie allgemeine Fragen zur Kommentarfunktion?

Schreiben Sie an feedback@lessentiel.lu
Hinweis: Wir beantworten keine Fragen, die sich auf einzelne Kommentare beziehen.

Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Valchen am 08.10.2021 00:39 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Genuch, schonns! ;—((

Die neusten Leser-Kommentare

  • Valchen am 08.10.2021 00:39 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Genuch, schonns! ;—((