Entdeckung

25. Oktober 2018 10:17; Akt: 25.10.2018 10:24 Print

Legal bekifft dank psychoaktivem Moos

Forscher haben entdeckt, dass man mit einem psychoaktiven Moos Schmerzen lindern kann. Es sei sogar der Wirkung von THC überlegen.

Bildstrecke im Grossformat »

Zum Thema
Fehler gesehen?

Seit eh und je berauscht sich der Mensch – meist illegal – mit psychoaktiven Substanzen. Auch immer wieder werden solche Substanzen legal in der Medizin angewendet. Etwa greifen Ärzte auf THC-haltiges Cannabis zurück, das neben seiner psychoaktiven auch eine schmerzstillende und entzündungshemmende Wirkung besitzt. Nun könnte ihm ein berauschendes Moos den Rang ablaufen, wie Forscher der Universität Bern herausgefunden haben.

Beim Surfen in Drogen-Foren stieß der Wissenschaftler Jürg Gertsch auf Berichte über das Lebermoos. Dieses solle «Wunder bewirken». Mit einem Team hat er die Pflanze molekular und pharmakologisch untersucht.

Der Wirkung von THC überlegen

Dabei sind die Forscher aus Bern und Kollegen von der ETH Zürich auf Folgendes gekommen: «Die Rauschdroge hat auch eine schmerzstillende und entzündungshemmende Wirkung, die derjenigen von THC überlegen ist.» So sei sie für die Medizin besonders wertvoll. Doch es brauche noch weiterführende Studien zur «Radula perrotteti», wie das Lebermoos auf Lateinisch heißt.

Wer sich schon jetzt mit «Perrottetinen» berauschen will, kann den Stoff ohne Bedenken im Internet bestellen – er ist komplett legal. Doch Moos-Plantagen im Stil von Hanf-Anlagen gibt es wohl in nächster Zeit keine. Kultivieren lässt sich das Moos nämlich nur schwerlich. Gertsch: «Der steinige Untergrund muss exakt stimmen, damit die Pflanze gedeiht. Es dürfte schwer werden, dies zu bewerkstelligen.» Das Moos ist in Japan, Neuseeland und Costa Rica heimisch und gedeiht dort in seiner vollen Pracht.

(L'essentiel/ber)

Fragen und Antworten rund um die Kommentar-Funktion
«Warum dauert es manchmal so lange, bis mein Kommentar sichtbar wird?»

Unsere Leser kommentieren fleißig – Tag für Tag gehen Hunderte Meinungen zu allen möglichen Themen ein. Da die Verantwortung für alle Inhalte auf der Website bei der Redaktion liegt, werden die Beiträge vorab gesichtet. Das dauert manchmal eben einige Zeit.

«Warum wurde mein Kommentar gelöscht?»

Womöglich wurde der Beitrag in einer Fremdsprache verfasst. Wir geben nur Kommentare in den Landessprachen Luxemburgisch, Deutsch und Französisch frei. Beiträge, die Beleidigungen, Verleumdungen oder Diffamierungen enthalten, werden sofort gelöscht. Auch Kommentare, die aufgrund mangelnder Orthografie quasi unlesbar oder in Versalien geschrieben sind, werden das Licht der Öffentlichkeit nie erblicken.

«Habe ich ein Recht darauf, dass meine Kommentare freigeschaltet werden?»

«L'essentiel» ist nicht dazu verpflichtet, eingehende Kommentare zu veröffentlichen. Ebenso haben die kommentierenden Leser keinen Anspruch darauf, dass ihre verfassten Beiträge auf der Seite erscheinen.

Haben Sie allgemeine Fragen zur Kommentarfunktion?

Schreiben Sie an feedback@lessentiel.lu
Hinweis: Wir beantworten keine Fragen, die sich auf einzelne Kommentare beziehen.

Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Christian am 25.10.2018 15:58 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Hahaha. Ech gesinn schon wei sech eis Jugend op den Wee mecht an Bëscher fir all Zorten Moos ze fëmmen

  • dd7batti am 26.10.2018 11:45 Report Diesen Beitrag melden

    Ha ha ...meng wiss as voller moos

Die neusten Leser-Kommentare

  • dd7batti am 26.10.2018 11:45 Report Diesen Beitrag melden

    Ha ha ...meng wiss as voller moos

  • Christian am 25.10.2018 15:58 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Hahaha. Ech gesinn schon wei sech eis Jugend op den Wee mecht an Bëscher fir all Zorten Moos ze fëmmen