An Wiener Schule

26. Juli 2021 18:17; Akt: 26.07.2021 18:18 Print

Lehrerin verstört Kinder im Sexual-​​Unterricht

Eine Lehrerin klärte ihre Schüler im Alter zwischen sechs und zehn Jahren im Sexualunterricht auf. Ein Junge wurde deswegen aus der Schule genommen.

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Wie die «Kronen Zeitung» am Montag berichtet, soll eine Lehrerin an einer Volksschule in Wien mit Mehrstufenprinzip im Mai ihre jungen Schülerinnen und Schüler mit ihrem Sexualkundeunterricht schwer verstört haben. Die Pädagogin hatte an einer Frauenpuppe explizit erklärt, wie Geschlechtsverkehr funktioniere.

Bei der «Aufklärung» ihrer sechs bis zehn Jahre alten Schülerinnen und Schüler soll die Lehrerin auch «heftige Worte» gebraucht haben, heißt es in dem Bericht weiter. So erklärte die Pädagogin etwa ganz ungeniert, dass Mädchen auch ihre Finger dazu benutzen könnten.

Junge wollte Mädchen Hose runterziehen

Ein Junge soll zur Lehrerin auch gesagt haben, dass er sich das nicht anhören möchte. Die Frau bestand allerdings darauf und machte weiter. Einige Kinder sollen nach dem Sexualunterricht auch verstört gewesen sein. Ein Junge wurde sogar aus der Schule genommen.

«Wir haben unseren Sohn so noch nie erlebt, er war völlig überfordert», so die Eltern des Jungen. Und weiter: «Da soll er lieber die Schule wechseln. Denn die Folgen sehen wir bereits: Wenige Tage nach diesem verstörenden Unterricht ist ein Klassenkollege zu uns spielen gekommen. Der Junge spielte auch, wie schon viele Male davor, mit unserer zehn Jahre alten Tochter. Diesmal wollte er ihr plötzlich die Hose herunterziehen.»

Stadt prüft Fall

Auch andere Eltern meldeten sich und zeigten sich betroffen: «Die Lehrerin hat ihnen erklärt, dass man Kondome benutzen kann, wenn man keine Babys machen will. Mit dieser Information können die Kinder ja nichts anfangen, sie sind noch viel zu jung!»

Die Stadt Wien hat von dem Sexualunterricht der Lehrerin ebenfalls schon Wind bekommen und prüft den Fall bereits, schreibt die «Krone». So etwas sei nicht in seinem Sinne, heißt es aus dem Büro von Bildungsstadtrat Christoph Wiederkehr. Man gehe der Sache auf den Grund.

(L'essentiel/heute.at/lub)

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