Florida

05. Dezember 2017 14:18; Akt: 05.12.2017 14:18 Print

Mann wegen unheimlicher Zeichnung verhaftet

Er kritzelte seinem Stiefkind eine unheimliche Szene auf die Hausaufgaben. Die Lehrer sahen die Skizze. Jetzt sitzt der 33-jährige Tätowierer in Haft.

Bildstrecke im Grossformat »

Zum Thema
Fehler gesehen?

Robert Paul Alexander Edwards, 33, wurde in Mexico Beach, Florida, wegen einer Zeichnung verhaftet, die er auf die Hausaufgaben seines Stiefkindes gekritzelt hatte: eine brennende Schule, ein in Flammen stehendes Strichmännchen, das schreiend davon rennt. Daneben zwei am Boden liegende Strichmännchen und eines, das offensichtlich auf eine Gruppe anderer Strichmännchen schießt: «Pew, Pew, Pew!».

Lehrer der Port St. Joe Elementary School waren auf die Zeichnung aufmerksam geworden und verständigten aus Angst vor einem möglichen Amoklauf die Behörden.

«Zu viele schreckliche Tragödien an Schulen»

«Unser Land hat zu viele schreckliche Tragödien an Schulen erlebt», sagte Sheriff Mike Harrison. «Wir nehmen solche Dinge deswegen sehr ernst.»

Edwards ist ein Tätowierer, der unter seinen Freunden für seinen schwarzen Humor bekannt ist, wie die «New York Times» schreibt.

Er gab sich zunächst wenig reumütig: Der Polizei gegenüber erklärte er, dass er damit gerechnet habe, dass die Lehrer die Zeichnung auf den Hausaufgaben bemerken würden.

«Kindischer Fehler»

Weil der 33-Jährige eine potenzielle Todesdrohung versandt hat, wird er einer Straftat zweiten Grades mit bedingtem Vorsatz angeklagt, wie US-Medien schreiben.

Wie das Sheriff-Büro mitteilen ließ, gehe man allerdings nicht davon aus, dass Edwards sein unheimliches Gekritzel in die Tat habe umsetzen wollen. Edwards habe schließlich eingestanden, dass er einen «kindischen Fehler» gemacht habe. Das lässt das Gericht so nicht gelten. Es hat eine Kaution von 150.000 Dollar festgelegt.

(L'essentiel/gux)

Fragen und Antworten rund um die Kommentar-Funktion
«Warum dauert es manchmal so lange, bis mein Kommentar sichtbar wird?»

Unsere Leser kommentieren fleißig – Tag für Tag gehen Hunderte Meinungen zu allen möglichen Themen ein. Da die Verantwortung für alle Inhalte auf der Website bei der Redaktion liegt, werden die Beiträge vorab gesichtet. Das dauert manchmal eben einige Zeit.

«Warum wurde mein Kommentar gelöscht?»

Womöglich wurde der Beitrag in einer Fremdsprache verfasst. Wir geben nur Kommentare in den Landessprachen Luxemburgisch, Deutsch und Französisch frei. Beiträge, die Beleidigungen, Verleumdungen oder Diffamierungen enthalten, werden sofort gelöscht. Auch Kommentare, die aufgrund mangelnder Orthografie quasi unlesbar oder in Versalien geschrieben sind, werden das Licht der Öffentlichkeit nie erblicken.

«Habe ich ein Recht darauf, dass meine Kommentare freigeschaltet werden?»

«L'essentiel» ist nicht dazu verpflichtet, eingehende Kommentare zu veröffentlichen. Ebenso haben die kommentierenden Leser keinen Anspruch darauf, dass ihre verfassten Beiträge auf der Seite erscheinen.

Haben Sie allgemeine Fragen zur Kommentarfunktion?

Schreiben Sie an feedback@lessentiel.lu
Hinweis: Wir beantworten keine Fragen, die sich auf einzelne Kommentare beziehen.