Gendefekt

20. September 2018 19:51; Akt: 20.09.2018 19:53 Print

Mehlanis Kulleraugen haben einen ernsten Grund

Dieses Mädchen aus den USA hat wunderschöne große Augen. Schuld dafür ist aber ein Gendefekt.

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Mehlani Martinez aus Minnesota in den USA ist erst ein Jahr alt, erhält aber schon viel mehr Aufmerksamkeit als viele ihrer Altersgenossen. Das liegt an ihren großen Augen, die sie wie eine Disney-Prinzessin oder eine Figur aus einem Manga aussehen lassen. Auf der Straße bleiben Passanten oft stehen und sprechen die Mutter des Mädchens auf das spezielle Aussehen ihrer Tochter an, berichtet die «Huffington Post». Insbesondere Komplimente regnet es ständig.

Karina Martinez, die Mutter der Einjährigen, weiß in solchen Situationen oft nicht, was sie sagen soll. Denn der Grund für die schönen Augen ihrer Tochter ist ein ernster. Sie leidet nämlich am Axenfeld-Rieger-Syndrom. Dabei handelt es sich um einen Gendefekt, bei welchem es zu Kiefer- oder Schädelfehlbildungen kommen kann oder – wie bei Mehlani – die Augen betroffen sind.

Gefahr zu erblinden, ist groß

Bei der Einjährigen ist die Iris bedeutend kleiner als bei normalen Augen und die Pupillen nehmen den größten Teil des Auges ein. Außerdem wurde sie mit einem Glaukom, also mit grünem Star geboren. Dieser kann im fortgeschrittenen Stadium zu Blindheit führen. Mehlani ist auch äußerst lichtempfindlich und muss eine Sonnenbrille tragen, wann immer sie das Haus verlässt. Bisher sieht das Mädchen allerdings noch gut.

Die Mutter teilt die Geschichte ihrer Tochter auf ihren Social-Media-Kanälen mit der Öffentlichkeit. Dort gibt sie an, alles zu tun, um das Leben des Mädchens zu erleichtern. «Ich habe Angst, dass andere Kinder sie auf ihre Augen ansprechen werden. Kinder können sehr gemein sein», sagt sie der «Daily Mail» in einem Interview. Sie wolle ihrer Tochter beibringen, wie schön sie sei.

(L'essentiel/doz)

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