Insektendiebstahl

06. September 2018 20:41; Akt: 06.09.2018 20:41 Print

Mehrere Giftspinnen geklaut

Mehr als 7000 Insekten wurden aus einem Museum in Philadelphia entwendet. Darunter auch diverse giftige Arten.

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Ein Diebstahl der besonderen Art ereignete sich letzten Monat in einem Museum in Philadelphia. Dabei wurden keine Wertgegenstände entwendet, sondern lebendige Tiere. Die Liste der gestohlenen Arten hört sich für viele Menschen wie ein Albtraum an.

Mehr als 7000 lebende Krabbeltieren wurden gestohlen. Neben Kakerlaken, Tausendfüssler und Eidechsen, klauten die Diebe auch eine sechsäugige Sandspinne, eine Vogelspinne und einen haarigen Wüstenskorpion – ein bizarres Verbrechen.

Joe Cambridge, der Besitzer des Museums, sagt zu CNN: «Ich bin mir nicht sicher, ob es jemals einen größeren Insektenraub gegeben hat.» Der Schaden trifft ihn besonders hart, da die Versicherung die Tat nicht abdeckt: «Warum sollten sie das das tun? Das ist beispiellos.»

Es könnte ein Insiderjob sein

Erste Ermittlungen zeigen, dass es sich beim Überfall um einen Insiderjob handelte. Sicherheitskameras zeigen mehrere Mitarbeiter, die mehrere Tage lang Kisten aus dem Gebäude tragen. Verhaftet wurde bislang allerdings niemand .

Warum klaut man allerdings Tiere, um die der größte Teil der Menscheit einen weiten Bogen macht? Cambridge erklärt den Raub mit dem gut laufenden Markt für exotische Tiere: «Sie sind sehr leicht zu verkaufen.»

Von den meisten Krabblern geht keine große Gefahr aus. Ein Biss der sechsäugigen Sandspinne könnte jedoch für einen Menschen tödlich sein.

Immerhin: Seit der Diebstahl bekannt ist, erhält das Insektarium Spenden von Sammlern aus dem ganzen Land. Die Neueröffnung ist Anfangs November geplant.

(L'essentiel/fss)

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