La Catrina (21)

15. Januar 2020 10:50; Akt: 15.01.2020 10:50 Print

Mexikos brutalste Killerin bei Schießerei getötet

Sie posierte gern mit Waffen, führte ein Leben im Luxus – die 21-jährige María Guadalupe López Esquivel war die Chefin eines blutrünstigen Killerkommandos.

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Mexikanischen Sicherheitskräften ist ein großer Schlag gegen das organisierte Verbrechen gelungen. Bei einem Feuergefecht zwischen der Polizei und einem Killerkommando des Drogenkartells CJNG (kurz für Cartel Jalisco Nueva Generación) kamen vergangenen Freitag sechs Kriminelle ums Leben – darunter die knapp 21-jährige María Guadalupe López Esquivel alias La Catrina, Chefin des Kommandos.

Die Behörden veröffentlichten am Montag Videoaufnahmen der Schießerei. Dabei ist zu sehen, wie La Catrina schwer verletzt gegen eine Wand lehnt. Sie war von der Polizei am Hals getroffen worden. Wenig später starb sie im Krankenhaus an den Folgen ihrer Verletzungen.

Kriminelle Laufbahn begann mit El M2

Die junge Killerin war den Behörden wohlbekannt. Sie hatte im Oktober einen Angriff auf einen Polizeikonvoi in der Ortschaft Aguililla im Bundesstaat Michoacan organisiert, bei dem 14 Beamte getötet wurden, wie «El Milenio» berichtet. Ermittlungen zufolge war sie für ein Killer-Team namens Los Halcones (Die Falken) zuständig. Auch auf Instagram war die Killerin eine bekannte Persönlichkeit. Sie posierte immer wieder gerne mit ihrer Uzi-Maschinenpistole und in provokativen Outfits.

Die Tochter eines landwirtschaftlichen Unternehmers galt immer als gute Schülerin. Ihre kriminelle Laufbahn begann, als sie Miguel Fernández alias El M2, ein ranghohes Mitglied des Kartells, kennenlernte. Sie ließ ihr altes Leben zurück, war regelmäßig an Partys anzutreffen und begann selber Drogen zu konsumieren.

Eine der gefährlichsten Banden der Welt

María Guadalupe gab sich daraufhin den Spitznamen La Catrina. Die Figur einer Skelett-Dame steht in Mexiko als Symbol für den Tag der Toten. Ein Tattoo dieser «großen Dame des Todes», wie La Catrina auch genannt wird, zierte María Guadalupes Oberschenkel.

In den Bundesstaaten Jalisco und Michoacán an der Pazifikküste kommt es immer wieder zu Gewaltverbrechen krimineller Organisationen. Dort ist das mächtige Drogenkartell CJNG aktiv, das die USA als eine der gefährlichsten kriminellen Banden der Welt betrachten. Allein vom 1. Januar bis am 30. November listeten die Behörden von Jalisco 2465 Morde auf.

Innerhalb von drei Monaten haben mexikanische Ermittler drei Massengräber auf einem Grundstück in der Gemeinde Tlajomulco entdeckt. Bislang wurden darin die sterblichen Überreste von mindestens 29 Menschen geborgen, gab die Staatsanwaltschaft von Jalisco am Montag bekannt.

(L'essentiel/kle)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • GunnyHartman am 15.01.2020 23:38 Report Diesen Beitrag melden

    Und auf keinem Photo eine UZI..

  • tiptop am 15.01.2020 12:27 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    jetzt sitzt sie da ,und nix ist mit protzerei.

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Die neusten Leser-Kommentare

  • GunnyHartman am 15.01.2020 23:38 Report Diesen Beitrag melden

    Und auf keinem Photo eine UZI..

  • tiptop am 15.01.2020 12:27 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    jetzt sitzt sie da ,und nix ist mit protzerei.

    • Karma am 15.01.2020 14:15 Report Diesen Beitrag melden

      Ja, meistens so: Grosse Klappe, solange man selbst die Knarre in der Hand hält...

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