China

13. November 2019 13:30; Akt: 13.11.2019 13:33 Print

Milliardärssohn darf nicht mehr First Class fliegen

Der 31-jährige Wang Sicong liebt den Luxus. Jetzt hat ihm ein chinesisches Gericht einige Annehmlichkeiten untersagt.

Bildstrecke im Grossformat »

Zum Thema
Fehler gesehen?

Gern gibt Wang Sicong das Geld seines Vaters Wang Jianlin, eines chinesischen Unternehmers, der 26 Milliarden Euro schwer ist, aus. So kaufte der 31-Jährige unter anderem acht iPhones für umgerechnet knapp 9000 Euro für seinen Schlittenhund Coco. Bilder und Videos auf seinem Instagram-Account zeigen das luxuriöse Leben des Milliardärssohnes.

Sozialkredit-System

Doch nun soll Medienberichten zufolge damit Schluss sein. Weil Wang es versäumt habe, einem Konkurrenten nach einem Rechtsstreit umgerechnet eine halbe Million Euro zu zahlen, verbietet ihm ein chinesisches Gericht einige Annehmlichkeiten.

So darf der 31-Jährige nicht mehr in High-End-Hotels übernachten, First Class fliegen, Golf spielen und in Nachtclubs gehen. Immobilien- und Autokäufe sind ihm ebenfalls untersagt.

Die Strafe hängt mit dem Sozialkredit-System zusammen, das China gerade ausprobiert: Wer sich asozial verhält, wird in seinem Leben eingeschränkt – bis er wieder genügend Pluspunkte hat.

(L'essentiel/red)

Fragen und Antworten rund um die Kommentar-Funktion
«Warum dauert es manchmal so lange, bis mein Kommentar sichtbar wird?»

Unsere Leser kommentieren fleißig – Tag für Tag gehen Hunderte Meinungen zu allen möglichen Themen ein. Da die Verantwortung für alle Inhalte auf der Website bei der Redaktion liegt, werden die Beiträge vorab gesichtet. Das dauert manchmal eben einige Zeit.

«Warum wurde mein Kommentar gelöscht?»

Womöglich wurde der Beitrag in einer Fremdsprache verfasst. Wir geben nur Kommentare in den Landessprachen Luxemburgisch, Deutsch und Französisch frei. Beiträge, die Beleidigungen, Verleumdungen oder Diffamierungen enthalten, werden sofort gelöscht. Auch Kommentare, die aufgrund mangelnder Orthografie quasi unlesbar oder in Versalien geschrieben sind, werden das Licht der Öffentlichkeit nie erblicken.

«Habe ich ein Recht darauf, dass meine Kommentare freigeschaltet werden?»

«L'essentiel» ist nicht dazu verpflichtet, eingehende Kommentare zu veröffentlichen. Ebenso haben die kommentierenden Leser keinen Anspruch darauf, dass ihre verfassten Beiträge auf der Seite erscheinen.

Haben Sie allgemeine Fragen zur Kommentarfunktion?

Schreiben Sie an feedback@lessentiel.lu
Hinweis: Wir beantworten keine Fragen, die sich auf einzelne Kommentare beziehen.

Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Carole Dure am 20.11.2019 18:07 Report Diesen Beitrag melden

    Black Mirror lässt grüssen

  • Pia am 14.11.2019 09:13 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    niemand schueden géing et op kee Fall!

  • Niemand am 13.11.2019 18:35 Report Diesen Beitrag melden

    Ein solches System wäre zum Beispiel gut für unsere Politiker und die Super-Reiche hier im Land.

Die neusten Leser-Kommentare

  • Carole Dure am 20.11.2019 18:07 Report Diesen Beitrag melden

    Black Mirror lässt grüssen

  • Pia am 14.11.2019 09:13 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    niemand schueden géing et op kee Fall!

  • Niemand am 13.11.2019 18:35 Report Diesen Beitrag melden

    Ein solches System wäre zum Beispiel gut für unsere Politiker und die Super-Reiche hier im Land.