Bremen

03. Dezember 2021 16:04; Akt: 03.12.2021 16:39 Print

Millionen-​​Raub-​​Komplizin bekommt nur 26.000 Euro

Abgezockt unter Kriminellen: Eine Frau half ihrer Kollegin ein Geldtransporter-Unternehmen um 8 Millionen Euro zu erleichtern und wurde bei der Beuteteilung abgezockt.

Bildstrecke im Grossformat »

Zum Thema
Fehler gesehen?

Im deutschen Bremen ist einer 28-jährigen Frau ein Millionen-Coup gelungen. Sie wird dringend verdächtigt, bei einem Raubzug auf die Geldtransportfirma Loomis in Bremen involviert zu sein. Die Polizei der Hansestadt fahndet immer noch nach der Diebin. Eine Komplizin wurde bereits festgenommen. Dieser wird nun am Landgericht Bremen der Prozess gemacht. Die Anklage lautet Beihilfe in besonders schwerem Fall. Die Angeklagte Mittäterin schweigt bisher aber hartnäckig. Sie soll der Haupttäterin bei der Planung der Tat geholfen haben und an der Flucht beteiligt gewesen sein.

Jetzt wurde bekannt, dass die Komplizin von den 8 Millionen Euro gerade einmal 26.000 Euro bekam. So viel sollen die Ermittler nämlich bei einer Hausdurchsuchung gefunden haben. Wie die «Bild» schreibt, steht in der Anklage: «Bereits unmittelbar nach der Tat soll sie von dem entwendeten Bargeld diesen Anteil erhalten haben.» Warum sie nur so wenig bekam, ist bisher noch völlig unklar.

Zum Coup war es am 21. Mai gekommen: Yasmin Gündogan entwendete mehrere mit Geld gefüllte Sicherheitstaschen in einem Rollcontainer. Danach meldete sie sich krank. Dass das Geld fehlte, wurde von dem Unternehmen erst vier Tage später bemerkt und zur Anzeige gebracht.

(L'essentiel/Florian Osterwalder)

Fragen und Antworten rund um die Kommentar-Funktion
«Warum dauert es manchmal so lange, bis mein Kommentar sichtbar wird?»

Unsere Leser kommentieren fleißig – Tag für Tag gehen Hunderte Meinungen zu allen möglichen Themen ein. Da die Verantwortung für alle Inhalte auf der Website bei der Redaktion liegt, werden die Beiträge vorab gesichtet. Das dauert manchmal eben einige Zeit.

«Warum wurde mein Kommentar gelöscht?»

Womöglich wurde der Beitrag in einer Fremdsprache verfasst. Wir geben nur Kommentare in den Landessprachen Luxemburgisch, Deutsch und Französisch frei. Beiträge, die Beleidigungen, Verleumdungen oder Diffamierungen enthalten, werden sofort gelöscht. Auch Kommentare, die aufgrund mangelnder Orthografie quasi unlesbar oder in Versalien geschrieben sind, werden das Licht der Öffentlichkeit nie erblicken.

«Habe ich ein Recht darauf, dass meine Kommentare freigeschaltet werden?»

«L'essentiel» ist nicht dazu verpflichtet, eingehende Kommentare zu veröffentlichen. Ebenso haben die kommentierenden Leser keinen Anspruch darauf, dass ihre verfassten Beiträge auf der Seite erscheinen.

Haben Sie allgemeine Fragen zur Kommentarfunktion?

Schreiben Sie an feedback@lessentiel.lu
Hinweis: Wir beantworten keine Fragen, die sich auf einzelne Kommentare beziehen.