Diesen Beitrag melden
En 2jähren den et 2 Wochen ouni Waasser an Iessen aushält?
23. Januar 2019 12:23; Akt: 23.01.2019 12:31 Print
Rettungsteams arbeiten im spanischen Totalán weiterhin unermüdlich daran, den vor zehn Tagen in einen Brunnenschacht gestürzten zweijährigen Julen zu bergen. Nachdem die Helfer am Dienstag auf neue Probleme bei der Befestigung und Stabilisierung des 80 Meter tiefen Parallelschachts gestoßen waren, musste dieser im unteren Teil zunächst breiter gebohrt werden.
Die Sicherung des vertikalen Schachts konnte am Mittwochmorgen gegen 6 Uhr fertiggestellt werden. Nun können die Bergbauexperten endlich in den Schacht hinuntergelassen werden. Dies wird in einer Metallkapsel geschehen, in die zwei Personen hineinpassen. Am Grund des Schachts angelangt, müssen die Retter dann von Hand rund vier Meter horizontal graben, um zur Stelle vorzustossen, wo sich Julen mutmasslich befindet.
Für diesen Teil der Rettungsaktion werden nochmals rund 20 bis 24 Stunden eingerechnet. So sieht die Rettungskapsel aus:
Suche nach #Julen in Spanien läuft weiter. https://t.co/sgMk8TL8KT pic.twitter.com/rBcFZgdngY
— General-Anzeiger (@gabonn) 22. Januar 2019
Der Junge war am 13. Januar bei einem Ausflug mit seinen Eltern in den 107 Meter tiefen, illegal gegrabenen Schacht gefallen, der einen winzigen Durchmesser von nur 25 bis 30 Zentimetern hat. Das spanische Fernsehen berichtete, die örtlichen Justizbehörden in Málaga hätten Ermittlungen eingeleitet, um die Umstände des Unglücks zu klären.
Die Überlebenschancen des Kindes, von dem es keine Lebenszeichen gibt, schwinden derweil immer weiter. Insgesamt sind rund 300 Helfer Tag und Nacht im Einsatz, um zu Julen vorzudringen. Nach Angaben des Sprechers der Einsatzkräfte, Ángel García Vidal, wurden bei den Bohrungen insgesamt bereits 40 000 Tonnen Material abgetragen. «Unter normalen Umständen würde so eine Aktion Monate dauern», betonte er.
Wenn der Parallelschacht mit Metallrohren gesichert ist, sollen erfahrene Minenarbeiter mit einer Kapsel in das Rettungsloch herabgelassen werden, um manuell einen vier Meter langen waagerechten Tunnel zu der Stelle zu graben, an der das Kind vermutet wird. Einen genauen Zeitplan gab es wegen immer neuer Rückschläge bei der Bergungsaktion weiterhin nicht.
(L'essentiel/dpa)
Unsere Leser kommentieren fleißig – Tag für Tag gehen Hunderte Meinungen zu allen möglichen Themen ein. Da die Verantwortung für alle Inhalte auf der Website bei der Redaktion liegt, werden die Beiträge vorab gesichtet. Das dauert manchmal eben einige Zeit.
Womöglich wurde der Beitrag in einer Fremdsprache verfasst. Wir geben nur Kommentare in den Landessprachen Luxemburgisch, Deutsch und Französisch frei. Beiträge, die Beleidigungen, Verleumdungen oder Diffamierungen enthalten, werden sofort gelöscht. Auch Kommentare, die aufgrund mangelnder Orthografie quasi unlesbar oder in Versalien geschrieben sind, werden das Licht der Öffentlichkeit nie erblicken.
«L'essentiel» ist nicht dazu verpflichtet, eingehende Kommentare zu veröffentlichen. Ebenso haben die kommentierenden Leser keinen Anspruch darauf, dass ihre verfassten Beiträge auf der Seite erscheinen.
Schreiben Sie an feedback@lessentiel.lu
Hinweis: Wir beantworten keine Fragen, die sich auf einzelne Kommentare beziehen.
Diesen Beitrag melden
En 2jähren den et 2 Wochen ouni Waasser an Iessen aushält?
Diesen Beitrag melden
wären 2 millionen euro runtergefallen....wären sie schon nach 2 tagen geborgen...????
Diesen Beitrag melden
„Experten“.... Wann e kuckt weilang das dat dauert a wat do alles schief gelaf ass.. Dat sin bestemmt dei Experten wou hei zu Lëtzebuerg den Tunnel op der Nordstrooss gebaut hunn....
En 2jähren den et 2 Wochen ouni Waasser an Iessen aushält?
wären 2 millionen euro runtergefallen....wären sie schon nach 2 tagen geborgen...????
„Experten“.... Wann e kuckt weilang das dat dauert a wat do alles schief gelaf ass.. Dat sin bestemmt dei Experten wou hei zu Lëtzebuerg den Tunnel op der Nordstrooss gebaut hunn....