Zwischenfall

08. April 2021 09:05; Akt: 08.04.2021 10:13 Print

Mrs World entreißt neuer «Mrs Sri Lanka» die Krone

Die frühere Gewinnerin Caroline Jurie hatte bei der Siegerehrung gesagt, ihre Nachfolgerin Pushpika de Silva sei nicht für die Krone qualifiziert, weil diese nicht verheiratet sei.

Zum Thema
Fehler gesehen?

Ein Zwischenfall bei der Wahl zur «Mrs Sri Lanka» könnte nun auch juristische Folgen haben. Die frühere Gewinnerin Caroline Jurie hatte bei der Siegerehrung am vergangenen Wochenende gesagt, ihre Nachfolgerin Pushpika de Silva sei nicht für die Krone qualifiziert. Der Grund: Sie sei geschieden. Wie auf einem Video zu sehen ist, riss die Ex-Preisträgerin de Silva die Krone vom Kopf und setzte sie kurzerhand der Zweitplatzierten auf. Diese brach daraufhin in Tränen aus, die Entkrönte zog sich zurück – mit Kopfverletzungen, wie sie selbst später sagte.

Bei der «Mrs Sri Lanka»-Wahl und auch bei der Wahl zur «Mrs World» müssen die Teilnehmerinnen verheiratet sein. «Mrs» steht im Englischen auch für verheiratete Frauen. Caroline Jurie ist amtierende Mrs World.

Organisatoren bedauern Verhalten

Die Entkrönte de Silva betonte nun, sie sei für die Wahl qualifiziert, da sie zwar getrennt von ihrem Ehemann lebe, aber noch mit ihm verheiratet sei. Sie beschwerte sich auch bei der Polizei, diese prüfe nun, ob der Zwischenfall ein gerichtliches Nachspiel haben soll, wie ein Polizeisprecher der Deutschen Presse-Agentur sagte.

De Silva erhielt ihre Krone inzwischen zurück. Von den Organisatoren hieß es, sie hätten der amtierenden Mrs World nahegelegt, sich bei ihr zu entschuldigen. Die «Mrs World»-Organisatoren schrieb in einer Mitteilung, dass sie das Verhalten bedauerten.

ආයුබෝවන්!

මා හිතවත්, ආදරණීය, ගෞරවණීය, බුද්ධිමත් ශ්‍රී ලාංකික සහ ලෝකවාසී ජනතාවනි,

සිදුවූ අනපේක්ෂිත සිදුවීම සම්බන්ධයෙන්...

Gepostet von Pushpika De Silva am Montag, 5. April 2021

(L'essentiel/dpa)

Fragen und Antworten rund um die Kommentar-Funktion
«Warum dauert es manchmal so lange, bis mein Kommentar sichtbar wird?»

Unsere Leser kommentieren fleißig – Tag für Tag gehen Hunderte Meinungen zu allen möglichen Themen ein. Da die Verantwortung für alle Inhalte auf der Website bei der Redaktion liegt, werden die Beiträge vorab gesichtet. Das dauert manchmal eben einige Zeit.

«Warum wurde mein Kommentar gelöscht?»

Womöglich wurde der Beitrag in einer Fremdsprache verfasst. Wir geben nur Kommentare in den Landessprachen Luxemburgisch, Deutsch und Französisch frei. Beiträge, die Beleidigungen, Verleumdungen oder Diffamierungen enthalten, werden sofort gelöscht. Auch Kommentare, die aufgrund mangelnder Orthografie quasi unlesbar oder in Versalien geschrieben sind, werden das Licht der Öffentlichkeit nie erblicken.

«Habe ich ein Recht darauf, dass meine Kommentare freigeschaltet werden?»

«L'essentiel» ist nicht dazu verpflichtet, eingehende Kommentare zu veröffentlichen. Ebenso haben die kommentierenden Leser keinen Anspruch darauf, dass ihre verfassten Beiträge auf der Seite erscheinen.

Haben Sie allgemeine Fragen zur Kommentarfunktion?

Schreiben Sie an feedback@lessentiel.lu
Hinweis: Wir beantworten keine Fragen, die sich auf einzelne Kommentare beziehen.