Kritik nach Höhlendrama

16. Juli 2018 08:27; Akt: 16.07.2018 08:31 Print

Musk nennt britischen Taucher «Pädo»

US-Tech-Magnat Elon Musk bot bei der Rettung der Fußball-Jungen in Thailand seine Hilfe an. Dafür brachte er eigens ein Mini-U-Boot in die Höhle. Zum Einsatz kam das Gefährt nicht.

Diese Bilder teilte Elon Musk nach seinem Besuch in der Höhle in den sozialen Medien. Mittlerweile sind die 12 Jungen und ihr Trainer befreit. (Video: Tamedia/AP)

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Einer der Taucher, der beim Höhlendrama in Thailand im Einsatz war, hat den Nutzfaktor von Elon Musks U-Boots kommentiert: «Er kann sich sein U-Boot dahin schieben, wo es weh tut», sagte der Brite Vern Unsworth dem US-Nachrichtensender CNN. Das Angebot Musks, bei der Rettung der zwölf Jungen und ihrem Trainer behilflich zu sein, sei «nur ein PR-Gag» gewesen.

Unsworth weiter: «Es bestand absolut keine Chance, dass es funktioniert. Er hatte keine Vorstellung davon, wie es in der Höhle aussieht». Das U-Boot wäre «nicht einmal 50 Meter weit in die Höhle reingekommen».

Diese Aussagen wollte Musk nicht auf sich sitzen lassen. Auf Twitter schlägt der Tesla Gründer zurück und betont, dass sein Mini-U-Boot ohne Probleme bis zur Höhle 5, in der die Eingeschlossenen festsaßen, gelangt wäre. «Sorry Pädo-Typ, du wolltest es so», so Musk. Für die Aussage hagelte es heftige Kritik. Ein Twitter-User schreibt etwa: «Warum bezeichnen Sie einen Helden als pädophil? Was ist los mit Ihnen?» Musks Tweet wurde mittlerweile gelöscht.

Mehr als zwei Wochen saßen zwölf Jungen, allesamt Mitglieder eines Fußballteams, und ihr Trainer in einer Höhle im Norden Thailands fest. Spezialtaucher retteten sie in einer mehrtägigen Aktion. Die letzten Kinder wurden am Dienstagabend aus der Tham-Luang-Höhle befreit.

An Tag zwei der Rettungsaktion stand US-Unternehmer Elon Musk vor dem Höhleneingang, im Gepäck ein Mini-U-Boot seiner Firma SpaceX. Nach dem Fußballteam der Jungen, «Wild Boars», getauft, hoffte Musk, das Gefährt in «Kindergröße» könne als Rettungskapsel dienen. Zum Einsatz kam es aber nie – laut dem Einsatzleiter war es ungeeignet für die Verhältnisse vor Ort.

(L'essentiel/jdr)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Timon am 16.07.2018 22:29 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Wat ass dat fir een domme Mensch, esou eng Aussoh ze maachen, dem sin Suen och an de Kapp geschloen

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  • wir bleiben die Dummen am 16.07.2018 09:38 Report Diesen Beitrag melden

    wann erkennt die Welt dass Musk auf Pump ein riesiges Kartenhaus aufgebaut hat und wenn dieses zusammenfällt bekommen ein paar Banken Riesenprobleme und werden wieder mit Steuergelder aufgepeppt. Nur Musk kann sich ins Fäustchen lachen da er das Geld in der Zwischenzeit abgeschöpft hat.

Die neusten Leser-Kommentare

  • Timon am 16.07.2018 22:29 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Wat ass dat fir een domme Mensch, esou eng Aussoh ze maachen, dem sin Suen och an de Kapp geschloen

    • Kalimero am 17.07.2018 15:35 Report Diesen Beitrag melden

      Et war awer och net un dem Englänner esou eng blöd Aussoh ze maachen dat dem Musk sein mini-ubootnet giff fonktionneieren. Esou wei en an de Besch rifft sou schallt et och zereck

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  • wir bleiben die Dummen am 16.07.2018 09:38 Report Diesen Beitrag melden

    wann erkennt die Welt dass Musk auf Pump ein riesiges Kartenhaus aufgebaut hat und wenn dieses zusammenfällt bekommen ein paar Banken Riesenprobleme und werden wieder mit Steuergelder aufgepeppt. Nur Musk kann sich ins Fäustchen lachen da er das Geld in der Zwischenzeit abgeschöpft hat.