Kanada

04. April 2019 14:10; Akt: 04.04.2019 21:53 Print

Mutter rettet Sohn (7) vor Puma-​​Attacke

Beim Spielen wurde ein Siebenjähriger von einem Puma angefallen. Die Mutter ging daraufhin auf das Tier los – sie konnte ihren Sohn so in letzter Sekunde retten.

Bildstrecke im Grossformat »

Zum Thema
Fehler gesehen?

Auf Vancouver Island in Kanada war ein siebenjähriger Junge gerade dabei, nahe eines Campingplatzes am Meeresufer zu spielen, als er auf einmal von einem Puma angefallen wurde.

Als Erstes verbiss sich der Puma im Nacken des Kindes. Der Pullover schützte es aber vor schweren Verletzungen. Dann schnappte sich das Tier den Arm des Jungen. Doch in diesem Augenblick kam die Mutter herbeigeeilt, die Schreie gehört hatte.

«Überall war Blut»

Die Frau sprang sogleich auf das Tier, das aber nicht von ihrem Sohn ablassen wollte. Daher versuchte sie, das Maul des Pumas mit bloßen Händen aufzustemmen. Aber auch das funktionierte nicht. Erst als sie lauthals um Hilfe schrie, ließ das Tier den Arm des Jungen los uns rannte davon.

«Überall war Blut», beschrieb die Mutter die Situation gegenüber Global News. Sofort trug sie ihren Sohn ins Haus und rief die Ambulanz, die das Kind daraufhin ins Krankenhaus brachte.

Pumas wurden erlegt

Nun geht es dem Siebenjährigen wieder besser. Der Vater erzählt: «Wir tun unser Bestes, dass er keine physischen oder psychischen Beeinträchtigungen vom Vorfall davonträgt.» Er habe sich bereits sehr darüber gefreut, dass ihn die Eltern nach seiner Entlassung aus dem Krankenhaus zum Essen in ein Restaurant ausgeführt hätten.

Neben dem Puma, der den Jungen angefallen hat, ist ein zweites Tier gesichtet worden. Beide Pumas wurden von der Polizei in Vancouver erlegt und werden nun auf allfällige Krankheiten untersucht. Laut Aussagen der Polizei sei es nicht ungewöhnlich, dass sich Pumas auf Vancouver Island aufhielten. Natürlich sei es erschreckend, dass ein Kind angefallen worden sei, aber es sei nicht überraschend.

(L'essentiel/doz)

Fragen und Antworten rund um die Kommentar-Funktion
«Warum dauert es manchmal so lange, bis mein Kommentar sichtbar wird?»

Unsere Leser kommentieren fleißig – Tag für Tag gehen Hunderte Meinungen zu allen möglichen Themen ein. Da die Verantwortung für alle Inhalte auf der Website bei der Redaktion liegt, werden die Beiträge vorab gesichtet. Das dauert manchmal eben einige Zeit.

«Warum wurde mein Kommentar gelöscht?»

Womöglich wurde der Beitrag in einer Fremdsprache verfasst. Wir geben nur Kommentare in den Landessprachen Luxemburgisch, Deutsch und Französisch frei. Beiträge, die Beleidigungen, Verleumdungen oder Diffamierungen enthalten, werden sofort gelöscht. Auch Kommentare, die aufgrund mangelnder Orthografie quasi unlesbar oder in Versalien geschrieben sind, werden das Licht der Öffentlichkeit nie erblicken.

«Habe ich ein Recht darauf, dass meine Kommentare freigeschaltet werden?»

«L'essentiel» ist nicht dazu verpflichtet, eingehende Kommentare zu veröffentlichen. Ebenso haben die kommentierenden Leser keinen Anspruch darauf, dass ihre verfassten Beiträge auf der Seite erscheinen.

Haben Sie allgemeine Fragen zur Kommentarfunktion?

Schreiben Sie an feedback@lessentiel.lu
Hinweis: Wir beantworten keine Fragen, die sich auf einzelne Kommentare beziehen.