In Deutschalnd

10. Dezember 2019 12:07; Akt: 10.12.2019 12:15 Print

Nachbar ersticht Frau (37) vor Augen ihrer Kinder

In Baden-Württemberg ist eine zweifache Mutter von ihrem Nachbarn mit einem Messer getötet worden. Ihre Kinder mussten die Bluttat mit ansehen.

storybild

Die Polizei hat die Ermittlungen bereits aufgenommen. (Bild: DPA)

Zum Thema
Fehler gesehen?

Die Bluttat ereignete sich am Sonntag in einem Mehrfamilienhaus in Lörrach (Baden-Württemberg). Laut Polizei soll ein 38-Jähriger die Wohnung seiner Nachbarin Bettina Z. betreten und mehrmals mit einem Messer auf sie eingestochen haben.

Die Kinder der 37-jährigen Frau waren zum Zeitpunkt der Tat zu Hause, wie mehrere Medien berichten. Ihre 14-jährige Tochter soll noch vergeblich versucht haben, den Mann wegzustoßen. Auch ihr kleiner Bruder im Alter von sechs Jahren musste offenbar die Tat mit ansehen. Nachbarn hatten die Schreie gehört und sofort die Polizei gerufen.

Nachbar kehrte zum Tatort zurück

Nach der Bluttat ergriff der Mann zunächst die Flucht, kehrte aber wenig später zum Tatort zurück und wurde dort von der Polizei festgenommen. «Er stach aus bislang unbekanntem Grund mehrfach auf die Frau ein», heißt es in dem Polizeibericht. Der mutmaßliche Täter wurde am Montag dem Haftrichter vorgeführt.

Laut Bild entschied der Richter, dass der 38-Jährige in einem psychiatrischen Krankenhaus untergebracht wird. Der Mann habe die Bluttat wohl «in einem krankheitsbedingten Zustand der Schuldunfähigkeit begangen». Die Kinder der getöteten Frau wurden bei Verwandten untergebracht, heißt es in dem Bericht.

(L'essentiel)

Fragen und Antworten rund um die Kommentar-Funktion
«Warum dauert es manchmal so lange, bis mein Kommentar sichtbar wird?»

Unsere Leser kommentieren fleißig – Tag für Tag gehen Hunderte Meinungen zu allen möglichen Themen ein. Da die Verantwortung für alle Inhalte auf der Website bei der Redaktion liegt, werden die Beiträge vorab gesichtet. Das dauert manchmal eben einige Zeit.

«Warum wurde mein Kommentar gelöscht?»

Womöglich wurde der Beitrag in einer Fremdsprache verfasst. Wir geben nur Kommentare in den Landessprachen Luxemburgisch, Deutsch und Französisch frei. Beiträge, die Beleidigungen, Verleumdungen oder Diffamierungen enthalten, werden sofort gelöscht. Auch Kommentare, die aufgrund mangelnder Orthografie quasi unlesbar oder in Versalien geschrieben sind, werden das Licht der Öffentlichkeit nie erblicken.

«Habe ich ein Recht darauf, dass meine Kommentare freigeschaltet werden?»

«L'essentiel» ist nicht dazu verpflichtet, eingehende Kommentare zu veröffentlichen. Ebenso haben die kommentierenden Leser keinen Anspruch darauf, dass ihre verfassten Beiträge auf der Seite erscheinen.

Haben Sie allgemeine Fragen zur Kommentarfunktion?

Schreiben Sie an feedback@lessentiel.lu
Hinweis: Wir beantworten keine Fragen, die sich auf einzelne Kommentare beziehen.