Lebensgefahr

29. November 2019 15:32; Akt: 29.11.2019 15:34 Print

Nächster Pest-​​Kranker in China sorgt für Unbehagen

Es ist bereits der vierte Fall von Pest, der innerhalb kurzer Zeit gemeldet wurde. Lokale Behörden setzten nun notwendige Maßnahmen ein.

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Bei der Beulenpest kriegt der Erkrankte unter anderem Geschwülste, die sich blau-schwarz färben. (Bild: picturedesk.com)

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China bestätigte bereits den vierten Fall von Pest im November. Anfang des Monats wurden zwei Personen mit Lungenpest in ein Krankenhaus in Peking gebracht. Vor knapp einer Woche wurde ein Patient mit Beulenpest eingeliefert. Nun wurde ein Hirte mit der selben Art von Pest in ein Krankenhaus eingewiesen. Alle vier Personen schweben in Lebensgefahr.

Die Behörden wollen nun gegen die höchst ansteckende Krankheit vorgehen. Man habe mit einer «Ratten- und Flohvernichtungsaktion» begonnen. Aus Flugzeugen seien mehr als 80 Hektar Land mit Gift besprüht worden. Besonders die Region der inneren Mongolei habe man im Fokus. Drei der vier Patienten kamen aus der Gegend.

140.000 Tonnen Gift

Bereits nach dem dritten Fall sprühte man aus einem Hubschrauber 140.000 Tonnen Gift über Gebiete der Mongolei. Züchter wurden aufgefordert, ihre Tiere im Stall zu lassen, berichtet die Global Times.

In China kam es bereits mehrmals zu Pest-Erkrankungen. Seit 2009 wurden 27 Fälle bekannt. Die aktuellen Patienten innerhalb der kurzen Zeit sorgen für ein wenig Unbehagen im Land. Zwischen 2010 und 2015 wurden weltweit 3.248 Erkrankte registriert, davon starben 584.

(L'essentiel)

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