Arme und Hände im Rucksack

10. November 2019 16:59; Akt: 10.11.2019 17:13 Print

«Napoleon» tötet Geliebte und zerteilt sie

Napoleon-Experte Oleg Sokolov (63) erschoss im Streit seine Geliebte (24). Als er betrunken die Leiche entsorgen wollte, stürzte er in einen Fluss.

Bildstrecke im Grossformat »

Zum Thema
Fehler gesehen?

Sokolov und Anastasia Yeschtschenko (24) hatten die selben Interessen: Der Geschichtsprofessor und seine Studentin teilten eine Faszination für französische Geschichte und insbesondere Napoleon Bonaparte. Sokolov, ein Experte für russische Geschichte der napoleonischen Zeit, spielte sein Vorbild bei historischen Anlässen und fungierte für Filme als Berater. Angeblich ließ er sich auch privat gerne als «Sire» anreden und nannte seine Geliebte Josephine. Er war auch Mitglied der französischen Ehrenlegion.

Er und Yeschtschenko schrieben mehrere Arbeiten zusammen und wurden schließlich ein Liebespaar. Doch am Wochenende kam es zur Tragödie: Die beiden gerieten in Sokolovs Wohnung in St. Petersburg in einen Streit, der so heftig ausartete, dass der Professor eine Pistole packte und sie erschoss.

Betrunken in Fluss gestürzt

Anschließend zerteilte er den Leichnam mit einer Säge und plante, die Körperteile separat zu entsorgen. Als er am frühen Samstagmorgen einen Rucksack in der eisigen Moika, die vor seiner Wohnung durch die Stadt fließt, versenken wollte, stürzte der betrunkene Napoleon-Kenner in die Fluten und musste gerettet werden.

In seinem Rucksack fanden die Retter die an den Ellbogen abgesägten Arme von Yeschtschenko sowie eine Pistole. Die Polizei stieß bei der anschließenden Hausdurchsuchung in Sokolovs Wohnung auf die enthauptete Leiche.

Sokolov hat die Tat gestanden. Angeblich wollte er später als Napoleon verkleidet Suizid begehen.

(L'essentiel/trx)

Fragen und Antworten rund um die Kommentar-Funktion
«Warum dauert es manchmal so lange, bis mein Kommentar sichtbar wird?»

Unsere Leser kommentieren fleißig – Tag für Tag gehen Hunderte Meinungen zu allen möglichen Themen ein. Da die Verantwortung für alle Inhalte auf der Website bei der Redaktion liegt, werden die Beiträge vorab gesichtet. Das dauert manchmal eben einige Zeit.

«Warum wurde mein Kommentar gelöscht?»

Womöglich wurde der Beitrag in einer Fremdsprache verfasst. Wir geben nur Kommentare in den Landessprachen Luxemburgisch, Deutsch und Französisch frei. Beiträge, die Beleidigungen, Verleumdungen oder Diffamierungen enthalten, werden sofort gelöscht. Auch Kommentare, die aufgrund mangelnder Orthografie quasi unlesbar oder in Versalien geschrieben sind, werden das Licht der Öffentlichkeit nie erblicken.

«Habe ich ein Recht darauf, dass meine Kommentare freigeschaltet werden?»

«L'essentiel» ist nicht dazu verpflichtet, eingehende Kommentare zu veröffentlichen. Ebenso haben die kommentierenden Leser keinen Anspruch darauf, dass ihre verfassten Beiträge auf der Seite erscheinen.

Haben Sie allgemeine Fragen zur Kommentarfunktion?

Schreiben Sie an feedback@lessentiel.lu
Hinweis: Wir beantworten keine Fragen, die sich auf einzelne Kommentare beziehen.

Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • AlfredH am 10.11.2019 21:31 Report Diesen Beitrag melden

    ein Fall für die Klapsmühle ... Napoleon, das bin doch ICH

Die neusten Leser-Kommentare

  • AlfredH am 10.11.2019 21:31 Report Diesen Beitrag melden

    ein Fall für die Klapsmühle ... Napoleon, das bin doch ICH