«Wurden verschont»

15. Juli 2019 07:06; Akt: 15.07.2019 07:09 Print

New Orleans atmet nach Barry auf

Am Samstag hat Barry die Südküste der USA erreicht, seither hat er sich immer weiter abgeschwächt. New Orleans hatte Glück.

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Die Menschen in der US-Stadt New Orleans sind nach dem Durchzug des Tropensturms Barry erleichtert. «Wir haben den Sturm überstanden», sagte Bürgermeisterin LaToya Cantrell am Sonntagnachmittag. «Wir haben Glück, wir wurden verschont.»

Das nationale Hurrikan-Zentrum stufte Barry von einem Tropensturm zu einem tropischen Tiefdruckgebiet herab. Barry zog vom Bundesstaat Louisiana aus in Richtung des nördlichen Nachbarstaates Arkansas weiter. Die Behörden blieben wachsam und warnten weiter vor Überschwemmungen in Louisiana und in Nachbarstaaten wie Mississippi.

Mit Windgeschwindigkeiten knapp unter Hurrikanstärke war Barry am Samstag nahe der kleinen Hafenstadt Intracoastal City auf Land getroffen. Auf dem Weg zur Küste hatte er mit Windgeschwindigkeiten von 120 Stundenkilometern kurzzeitig Hurrikanstärke angenommen, sich dann aber auf dem Weg Richtung Norden immer weiter abgeschwächt.

Das Schlimmste blieb aus

Schon seit Tagen hatten sich Behörden und Bewohner auf die Ankunft von Barry vorbereitet: Tausende Menschen verließen ihre Häuser, um sich in Sicherheit zu bringen, der Flughafen von New Orleans stellte für Samstag praktisch den Betrieb ein, tausende freiwillige Helfer und Rettungskräfte sowie die Nationalgarde bereiteten sich auf ihren Einsatz vor.

Der Durchzug des Sturms fiel jedoch glimpflicher aus als erwartet: Zwar fiel bei zehntausenden Bewohnern der Strom aus, doch die befürchteten flächendeckenden Überschwemmungen blieben aus. Befürchtungen, dass die Deiche in New Orleans überflutet werden könnten, bewahrheiteten sich ebenfalls nicht.

Im August 2005 hatte der verheerende Hurrikan Katrina rund 80 Prozent von New Orleans überflutet - vor allem, weil das damalige Deichsystem versagte. Etwa 1800 Menschen starben damals, hunderttausende mussten ihre Wohnungen verlassen. Seitdem hat die Stadt ihr Deich- und Pumpensystem erheblich ausgebaut, doch ist das Trauma bis heute nicht überwunden.

(L'essentiel/afp)

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