Boeing 737 Max 8

12. März 2019 18:54; Akt: 13.03.2019 19:48 Print

Trump ordnet Flugverbot für Boeing 737 Max an

Eine Boeing 737 Max 8 der Ethiopian Airlines ist auf dem Weg von Addis Abeba nach Kenia abgestürzt.

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Am Sonntagmorgen ist in Äthiopien ein Flugzeug abgestürzt.

Es befanden sich 157 Personen an Bord.

Das Flugzeug war auf dem Weg von Addis Abeba nach Nairobi.

Es gibt keine Überlebenden.

Nun doch Flugverbot in den USA
US-Präsident Donald Trump hat angeordnet, alle Maschinen des umstrittenen Flugzeugtyps Boeing 737 Max in den USA am Boden zu lassen. Die Order gelte ab sofort, teilte der Präsident am Mittwoch mit.

USA bleiben stur
Die US-Luftfahrtbehörde FAA sieht weiter keinen Anlass für ein vorübergehendes Flugverbot für Flugzeuge vom Typ Boeing 737 MAX 8. Für einen solchen Schritt gebe es derzeit «keine Grundlage», erklärte FAA-Chef Daniel Elwell. Die bisherige Überprüfung habe keine systemischen Probleme aufgedeckt. Auch hätten andere Luftfahrtbehörden den USA keine Daten geliefert, die ein solches Vorgehen rechtfertigen würden.

Schwerer Imageschaden
Die Abstürze sind für Boeing ein schwerer Imageschaden. Die 737-MAX-Serie galt bislang als Verkaufsschlager, seit 2017 gaben dem Konzern zufolge rund hundert Käufer insgesamt mehr als 5000 Bestellungen ab.

An der Börse brach der Kurs von Boeing am Montag um mehr als fünf Prozent ein, am Dienstag ging es weiter nach unten.

US-Präsident Donald Trump twitterte, die modernen Maschinen seien «zu komplex» geworden. Im Cockpit seien nicht mehr Piloten erforderlich, sondern «Computerwissenschaftler». Der Präsident kritisierte den technischen Fortschritt insgesamt: «Ich sehe das bei vielen Produkten: Immer danach streben, einen unnötigen Schritt weiterzukommen, wenn oft das Alte und Einfache viel besser ist.»

Software-Problem könnte Schuld sein
Die Gründe für den Absturz der Boeing 737 Max 8 sind noch unklar, Experten vermuten einen Software-Problem. Die neuen Maschinen vom Typ Boeing MAX verfügen über das Kontrollsystem MCAS, das unter anderem dafür sorgen soll, dass die Flugzeugnase nicht zu hochgezogen wird, um so einen Strömungsabriss zu vermeiden.

Experten vermuten, dass in Äthiopien die Funktion sich einschaltete, obwohl der Jet nach dem Start regulär im Steigflug lag, wodurch die Nase heruntergedrückt wurden und so der Strömungsabriss eintrat.

Europäische Luftfahrtbehörde zieht nach
Die europäische Luftfahrtbehörde EASA hat den europäischen Luftraum für Maschinen des Typs Boeing 737 Max gesperrt. Die Ankündigung am Dienstagabend kam nur wenige Stunden, nachdem bereits mehrere EU-Länder ihren Luftraum für die Boeing-Maschinen gesperrt hatten, darunter auch Deutschland und Großbritannien. Das Verbot gelte als «Vorsichtsmaßnahme» für die Flugzeuge vom Typ Boeing 737 Max 8 und Boeing 737 Max 9, erklärte die EASA.

Deutscher Luftraum für Boeing 737 Max 8 gesperrt
Nach dem Absturz einer Boeing 737 Max 8 in Äthiopien wird auch der deutsche Luftraum für Maschinen dieses Typs gesperrt. Das sagte ein Sprecher des Bundesverkehrsministeriums am Dienstag in Berlin auf Anfrage. Zuvor hatte Minister Andreas Scheuer (CSU) dies dem Sender ntv gesagt.

Tui stoppt alle Flüge mit Boeing 737 Max 8
Der weltgrößte Reisekonzern Tui stoppt nach dem Flugverbot für die Boeing 737 Max 8 in Großbritannien alle Flüge mit dem umstrittenen Flugzeugtyp. Der Schritt umfasse alle Fluggesellschaften des Konzerns, teilte ein Unternehmenssprecher am Dienstag in Hannover mit.

Norwegian lässt die 737 MAX 8 am Boden
Aufgrund von Empfehlungen der europäischen Luftfahrtbehörden blieben die Maschinen bis auf Weiteres am Boden, teilte Norwegian am Dienstag mit. Man entschuldige sich bei den betroffenen Kunden. Die Sicherheit von Fluggästen und Besatzungsmitgliedern werde aber niemals in Gefahr gebracht.

Am Montag hatte Norwegian noch mitgeteilt, zunächst weiter auf das betroffene Flugzeugmodell zu setzen. Die Fluglinie stand aber durchgängig in engem Kontakt mit Boeing und den Behörden.

Norwegian verfügt laut seiner Webseite über 18 Boeing 737 Max 8. Insgesamt haben die Norweger demnach rund 160 Maschinen in ihrer Flotte, auf Langstrecken setzen sie auf ihre Boeing 787 Dreamliner und ihre 737 Max 8. Mehr als 110 Boeing 737-800, mit denen Norwegian auf Kurzstrecken unterwegs ist, sind nach Unternehmensangaben von dem vorübergehenden Stopp nicht betroffen.

Großbritannien sperrt die MAX 8 aus
Die UK Civil Aviation Authority hat am Dienstag mitgeteilt, dass sie als Vorsichtsmaßnahme sämtliche kommerzielle Flüge der Boeing 737 MAX 8, die in Großbritannien ankommen, abfliegen oder das Land lediglich überfliegen, bis auf Weiteres verbietet.

Auch Südkorea zieht die Reißleine
Nach dem Flugzeugabsturz einer Boeing 737 Max 8 in Äthiopien lässt auch die südkoreanische Billigfluggesellschaft Eastar Jet ihre beiden Maschinen des gleichen Typs vorerst auf dem Boden. Die Entscheidung der Airline gab Südkoreas Transportministerium am Dienstag bekannt. Nach Berichten südkoreanischer Medien ist Eastar Jet die einzige Airline des Landes, die diese Flugzeuge derzeit betreibt.

Eastar wolle die B737 Max 8 solange parken, bis klar sei, dass sie sicher betrieben werden können, wurde der Präsident der Airline vom Ministerium zitiert. Der Betrieb werde von Mittwoch an vorerst eingestellt. Transportminister Kim Jung Ryul habe zuvor das Unternehmen zur Zusammenarbeit bei gründlichen Prüfungen zur Flugsicherheit gebeten. Im Moment gebe es keine ausländischen Fluggesellschaften, die eine B737 Max 8 in Korea einsetzten, sagte eine Sprecherin der Behörde.

Eastar habe in diesem Jahr vier weitere B737 Max 8 zu ihrer Flotte hinzufügen wollen, meldete die nationale Nachrichtenagentur Yonhap. Auch andere Airlines des Landes einschließlich Korean Air hätten Aufträge über die Lieferung von Flugzeugen dieses Typs unterzeichnet.

Singapur
Singapur verbannt nach der Flugzeugkatastrophe in Äthiopien vorerst alle Maschinen vom Typ Boeing 737 MAX aus seinem Luftraum. In Singapur dürften vorübergehend keine Flugzeuge dieses Modells starten oder landen, teilte die Luftfahrtbehörde des südostasiatischen Landes mit. Sie begründete dies damit, dass «in weniger als fünf Monaten» zwei Boeing 737 MAX abgestürzt seien.

Softwareproblem
Der US-Flugzeughersteller Boeing hat ein Softwareproblem bei Maschinen des Typs 737 Max eingeräumt, nachdem am Sonntag zum zweiten Mal innerhalb von wenigen Monaten eine fast fabrikneue Maschine dieser Art in Äthiopien abgestürzt ist. Man arbeite an einer «Verbesserung der Software», teilte Boeing mit.

Das Software-Update solle «in den nächsten Wochen» in der 737-MAX-Flotte erfolgen. Boeing verwies darauf, dass die US-Luftsicherheitsbehörde FAA die Änderung des Computerprogramms bis April erwarte.

Konkret geht es um ein Programm zur Fluglagestabilisierung (MCAS), bei dem es durch falsche Sensordaten zu Problemen kommen kann. Boeing betonte, dass die Piloten «immer in der Lage sind, die Flugkontrolle manuell ausser Kraft zu setzen». Die 737 Max sei «ein sicheres Flugzeug».

Boeing zu Änderungen aufgefordert
Nach dem zweiten Absturz einer Boeing 737 Max 8 in weniger als fünf Monaten verhängt die US-Luftfahrtbehörde FAA derzeit kein Startverbot für Maschinen dieser Bauart. Sie forderte den Flugzeugbauer aber zu Änderungen an Maschinen dieses Typs auf. Nötig seien unter anderem Software- und Systemänderungen, erklärte die FAA am Montag.

Die FAA teilte mit, eigenes Personal und Mitarbeiter der US-Transportsicherheitsbehörde NTSB seien entsandt worden, um die äthiopischen Behörden bei der Suche nach der Unglücksursache zu unterstützen.

Boeings Aktienkurs

Nach dem Flugzeugabsturz in Äthiopien ist der Aktienkurs des US-Flugzeugbauers Boeing eingebrochen. Die Titel des Konzerns gaben am Montag vor Handelsbeginn an der New Yorker Wall Street im vorbörslichen elektronischen Handel um mehr als zehn Prozent nach. Gegen 13.20 Uhr MEZ notierten die Aktien bei 379,25 Dollar – ein Minus von 10,25 Prozent.

Norwegian setzt weiter auf die Max 8

Die norwegische Fluglinie Norwegian will im Gegensatz zu anderen Airlines weiter auf das betroffene Flugzeugmodell setzen. Alle Boeing-Flugzeuge des Typs 737 Max 8 befänden sich normal im Betrieb, erklärte die Billigfluggesellschaft am Montag. Der Konzern stehe in engem Dialog mit Boeing.

Norwegian verfügt laut seiner Webseite über 18 Boeing 737 Max 8. Insgesamt haben die Norweger demnach rund 160 Maschinen in ihrer Flotte, auf Langstrecken setzen sie auf ihre Boeing 787 Dreamliner und ihre 737 Max 8.

Auch Indonesien groundet

Nach dem Absturz einer Boeing-Passagiermaschine in Äthiopien mit 157 Todesopfern hat auch Indonesien ein Startverbot verhängt. Alle Maschinen vom baugleichen Typ Boeing 737 Max 8, die indonesischen Fluggesellschaften gehören, müssen bis auf Weiteres am Boden bleiben, wie das Verkehrsministerium in der Hauptstadt Jakarta am Montag mitteilte. Insgesamt gibt es in dem südostasiatischen Land elf dieser Maschinen.

Blackbox
Die Blackbox des abgestürzten Flugzeugs der Ethiopian Airlines ist gefunden worden. Sie dürfte Aufschluss geben über die Absturzursache. Der Airline zufolge brach der Kontakt mit der Maschine sechs Minuten nach dem Abheben gegen halb neun am Sonntagmorgen ab. Der Pilot habe «Probleme» gemeldet und um Erlaubnis zur Rückkehr nach Addis Abeba gebeten. Dafür habe er grünes Licht bekommen.

Ethiopian Airlines
Auch die betroffene Fluggesellschaft Ethiopian Airlines hat sämtlichen baugleichen Maschinen vom Typ Boeing 737 Max 8 ein Startverbot erteilt, wie die Airline am Montagmorgen mitteilt.« Auch wenn wir die Unglücksursache nicht genau kennen, haben wir uns entschlossen, diese Maschinen als zusätzliche Sicherheitsmaßnahme am Boden zu belassen», heißt es in der Mitteilung.

Präsentation verschoben
Ein Boeing-Sprecher lehnte eine Stellungnahme zu Chinas Entscheidung ab. Der Flugzeugbauer kündigte allerdings an, dass er die für Mittwoch in Seattle geplante Feier zur Vorstellung des neuen Modells 777X wegen des Unglücks verschieben werde.

Ein US-Regierungsvertreter nannte es unklar, auf Basis welcher Informationen die Volksrepublik den Beschluss getroffen habe.

China grounded Boeing 737 MAX
Nach dem Flugzeugabsturz in Äthiopien gerät der US-Hersteller Boeing unter Druck. Die chinesische Luftfahrtaufsicht CAAC ordnete die heimischen Fluggesellschaften an, ihre Maschinen des Boeing-Typs 737 Max vorerst nicht mehr einzusetzen.

Mit diesem Schritt solle die Flugsicherheit gewährleistet werden. Die CAAC will nun Boeing und die US-Behörden kontaktieren. Chinesische Fluglinien seien angewiesen worden, Flüge mit der Boeing einzustellen, bis Sicherheitsrisiken ausgeschlossen werden können. Die Behörde verwies darauf, dass es bereits das zweite Unglück mit dem Maschinentyp in kurzer Zeit gewesen sei.

Bei dem Absturz einer Boeing 737 Max 8 der Fluglinie Lion-Air im Oktober waren in Indonesien 189 Menschen ums Leben gekommen. Die Maschine stürzte nach dem Start in Jakarta ins Meer.

Bei beiden Unglücken habe es «gewisse Ähnlichkeiten» gegeben, teilte die CAAC mit. Sowohl die Maschine der Ethiopian Airlines als auch jene der indonesischen Lion Air waren kurz nach dem Start abgestürzt. Der Behörde zufolge haben chinesische Fluggesellschaften 96 Maschinen vom Typ 737 Max in Betrieb.

Flaggen auf halbmast
Nach dem Absturz eines Passagierflugzeugs in Äthiopien setzen die Vereinten Nationen als Zeichen der Trauer um Mitarbeiter von Uno-Organisationen ihre Flaggen auf halbmast.

Tiefer Krater
An der Absturzstelle bot sich ein schreckliches Bild: Ein AFP-Reporter berichtet von einem tiefen Krater am Unglücksort. Flugzeugteile und persönliche Gegenstände der Passagiere würden weit verstreut herumliegen und Rettungskräfte menschliche Überreste aus dem Flugzeugwrack bergen.

Foto: Keystone

Ursache unklar
Die Absturzursache ist nach wie vor unklar. Das Flugzeug selbst war neu – Medienberichten zufolge hatte Boeing die Maschine erst im November an Ethiopian Airlines ausgeliefert.

Ethiopian Airlines gehört zu hundert Prozent dem äthiopischen Staat. In den vergangenen Jahren ist die Fluglinie auf Expansionskurs gegangen. Mit einer Flotte von mehr als hundert Maschinen ist sie die grösste auf dem afrikanischen Kontinent.

EDA
Beim Flugzeugabsturz in Äthiopen sind fünf Deutsche ums Leben gekommen, wie die EDA in einer Medienmitteilung schreibt.

Pilot wollte umkehren
In der Pressekonferenz gab Ethiopian Airlines bekannt, das der Pilot Probleme mit dem Flugzeug bekundete und um eine Rückkehr an den Flughafen bat. Diese Anfrage wurde vom Tower gutgeheißen.

Nationalitäten bekannt
Beim Absturz sind 157 Personen ums Leben gekommen. Die Insassen hätten 33 verschiedene Nationalitäten gehabt. Unter den Toten seien 32 Kenianer und 17 Äthiopier, sagte ein Airline-Sprecher der Deutschen Presse-Agentur. Die übrigen Todesopfer kommen aus Kanada, Italien, Indien, Frankreich, dem Vereinigten Königreich und Ägypten.

Boeing
Der Flugzeughersteller Boeing hat sich auf Twitter zum Unglück geäußert.

EDA
Ob sich beim tödlichen Flugzeugabsturz auch Schweizer unter den Opfern befinden ist noch unklar. Das Eidgenössisches Departement für auswärtige Angelegenheiten schreibt auf Anfrage: «Das EDA hat Kenntnis vom Absturz eines Passagierflugzeuges der Ethiopian Airlines, welche sich auf dem Flug zwischen Addis Abeba und Nairobi befand. Die Schweizer Vertretung in Addis Abeba steht in Kontakt mit den zuständigen örtlichen Behörden. Dem EDA liegen derzeit keine Informationen über Schweizer Opfer vor.»

CEO vor Ort
Der CEO von Ethiopian Airlines, Tewolde Gebremariam, ist an der Unglücksstelle eingetroffen und macht sich ein Bild vom Absturz. Er bestätigte gegenüber den Medien, dass es keine Überlebenden gibt.

Augenzeuge
Ein Augenzeuge sagt zu BBC, der Absturzort befinde sich südlich der Stadt Bishoftu. «Die Explosion war gewaltig. Wegen des heftigen Feuers konnten wir nicht in die Nähe der Absturzstelle gehen. Die Feuerwehr traf erst um 11 Uhr ein, das Flugzeug stürzte um 8 Uhr ab. Alles war am brennen. Niemand konnte das überleben.»

Nairobi
Kollegen, Freunde und Familienangehörige warten in Nairobi auf Informationen über den Flugzeugabsturz in Äthiopien. Das Flugzeug hätte um 10.30 Uhr Ortszeit auf dem Jomo Kenyatta International Airport landen sollen.

Keine Überlebenden
Wie eine Sprecher der Regierung mitteilte, gebe es beim Flugzeugabsturz keine Überlebenden. Insgesamt befanden sich 33 Nationalitäten an Bord. Ob auch Schweizer beim Unglück ums Leben gekommen sind, ist noch unklar. Unter den Todesopfern sollen sich auch acht chinesische Staatsbürger befinden.

Boeing 737 MAX
Bereits im Oktober ist eine Boeing 737 MAX kurz nach dem Start abgestürzt. Beim Lion-Air-Flug 610 verloren 189 Menschen ihr Leben, als die Maschine der Lion Air nordöstlich von Jakarta ins Meer stürzte.

Regierungschef
Äthiopiens Regierungschef Abiy Ahmed sprach den Angehörigen sein Beileid aus. «Wir möchten den Familien von denen, die heute auf einem planmässigen Ethiopian-Airlines-Flug nach Nairobi in Kenia ihr Leben verloren haben, unser tiefes Mitgefühl aussprechen», hiess es in einer Beileidsbekundung im Kurzbotschaftendienst Twitter.

Absturz 2010
Zuletzt war ein Passagierflugzeug der Ethiopian Airlines im Jahr 2010 in einen schweren Unfall verwickelt. Damals explodierte eine Boeing 737-800 Nach dem Start im Libanon - 83 Passagiere und sieben Crewmitglieder kamen ums Leben.

Bestätigung
«Wir bestätigen hiermit, dass unser planmäßiger Flug ET302 von Addis Abeba nach Nairobi heute in einen Unfall involviert war», erklärte die Airline. Die Maschine hob demnach um 8.38 Uhr vom Flughafen Bole International ab, sechs Minuten später brach der Kontakt zu ihr ab. Such- und Rettungsmaßnahmen seien eingeleitet worden.

Flugzeugabsturz
Eine Boeing 737 ist auf dem Weg von Addis Abeba nach Nairobi abgestürzt. Der Kontakt mit der Maschine sei kurz nach dem Start in der äthiopischen Hauptstadt abgebrochen, teilte die Fluggesellschaft Ethiopian Airlines am Sonntag mit. An Bord waren demnach 149 Passagiere und acht Crewmitglieder.

(L'essentiel/uten/sda)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • wie kann man so blauäugig sein am 12.03.2019 08:24 Report Diesen Beitrag melden

    Die 737 Max sei «ein sicheres Flugzeug» aber mit Softwareprobleme? Und sich dann nach 2 Abstürzen wundern wenn China die Maschinen grounded? Fehlt nun nur noch die übliche Beschuldigung dass China oder Russland die Maschinen gehakt hätte. Für wie blöd hält man uns??

  • stefan am 12.03.2019 19:05 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Ich kann mir nicht vorstellen das die Piloten untätig im Cockpit gewesen sind . Wahrscheinlich liegt ein schwerer Softwarefehler vor . Es kann nicht sein das die Piloten dieses System nichtabschalten können und einen manuellen Flug durchführen können. Wenn sie merken das die Maschine abstürzen wird . Es ist daher richtig die Maschinen zu grounden . Die Piloten müssen jederzeit diese Maschine manuell fliegen können.

  • Kollateralschäden am 13.03.2019 05:34 Report Diesen Beitrag melden

    Man muss das Ziel vor Augen halten, bei dieser zusätzlich "sicheren" Technik geht es in Wirklichkeit darum, langfristig, den (teuren) Piloten abzuschaffen, da sind die "paar" heruntergefallnen Maschinen "nur" Kollateralschäden; traurig aber wahr.

Die neusten Leser-Kommentare

  • Kollateralschäden am 13.03.2019 05:34 Report Diesen Beitrag melden

    Man muss das Ziel vor Augen halten, bei dieser zusätzlich "sicheren" Technik geht es in Wirklichkeit darum, langfristig, den (teuren) Piloten abzuschaffen, da sind die "paar" heruntergefallnen Maschinen "nur" Kollateralschäden; traurig aber wahr.

  • stefan am 12.03.2019 19:05 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Ich kann mir nicht vorstellen das die Piloten untätig im Cockpit gewesen sind . Wahrscheinlich liegt ein schwerer Softwarefehler vor . Es kann nicht sein das die Piloten dieses System nichtabschalten können und einen manuellen Flug durchführen können. Wenn sie merken das die Maschine abstürzen wird . Es ist daher richtig die Maschinen zu grounden . Die Piloten müssen jederzeit diese Maschine manuell fliegen können.

  • wie kann man so blauäugig sein am 12.03.2019 08:24 Report Diesen Beitrag melden

    Die 737 Max sei «ein sicheres Flugzeug» aber mit Softwareprobleme? Und sich dann nach 2 Abstürzen wundern wenn China die Maschinen grounded? Fehlt nun nur noch die übliche Beschuldigung dass China oder Russland die Maschinen gehakt hätte. Für wie blöd hält man uns??