Busunglück in Kroatien

25. Juli 2021 17:34; Akt: 25.07.2021 17:34 Print

«Oh Papi, der Schmerz ist so groß»

Ein Reisebus, der in Deutschland lebende Kosovaren in die Ferien transportieren hätte sollen, ist am Sonntag in Kroatien verunfallt. Zehn Menschen verloren ihr Leben.

Bildstrecke im Grossformat »

Zum Thema
Fehler gesehen?

Bei einem Unfall mit einem aus Deutschland kommenden Bus in Kroatien sind am Sonntag zehn Menschen ums Leben gekommen, 45 weitere wurden verletzt. Einer der beiden Fahrer sei während des Lenkens eingeschlafen, dadurch sei der Bus von der Fahrbahn abgekommen, erklärte Staatsanwalt Slavko Pranjic nach Angaben des kroatischen Nachrichtenportals «index.hr». Dieser Fahrer sei festgenommen worden.

Der Bus war im Auftrag eines Reisebüros unterwegs, das regelmäßig Fahrten aus Deutschland in den Kosovo und nach Albanien organisiert. Über deutsche Opfer war zunächst nichts bekannt. Im Fahrzeug befanden sich 67 Fahrgäste und zwei Fahrer. Einer der Fahrer gehört zu den Toten.

Gäste waren auf dem Weg in die Ferien in Kosovo

Auf Facebook hat sich inzwischen der Sohn des verstorbenen Busfahrers gemeldet. «Oh Papi, der Schmerz ist so groß», schreibt er. «An diesem Tag habe ich dich noch zum Bus gebracht und viel zu kurz umarmt. Möge Gott dich ins Paradies bringen.»

Der Bus sei aus Frankfurt Richtung Kosovo gestartet, erklärte der Reiseveranstalter Deva Tours mit Sitz im kosovarischen Ort Gjakova am Sonntag auf Anfrage der dpa. «Das sind alles Menschen, die in Deutschland arbeiten und ihren Urlaub im Kosovo verbringen wollten», sagte Kosovos Botschafter in der kroatischen Hauptstadt Zagreb, Gezim Kasapolli. «Wir haben mit den Familien der Verletzten und Getöteten gesprochen», ergänzte er nach Angaben des kroatischen Portals «jutarnji.hr».

(L'essentiel/dpa/her)

Fragen und Antworten rund um die Kommentar-Funktion
«Warum dauert es manchmal so lange, bis mein Kommentar sichtbar wird?»

Unsere Leser kommentieren fleißig – Tag für Tag gehen Hunderte Meinungen zu allen möglichen Themen ein. Da die Verantwortung für alle Inhalte auf der Website bei der Redaktion liegt, werden die Beiträge vorab gesichtet. Das dauert manchmal eben einige Zeit.

«Warum wurde mein Kommentar gelöscht?»

Womöglich wurde der Beitrag in einer Fremdsprache verfasst. Wir geben nur Kommentare in den Landessprachen Luxemburgisch, Deutsch und Französisch frei. Beiträge, die Beleidigungen, Verleumdungen oder Diffamierungen enthalten, werden sofort gelöscht. Auch Kommentare, die aufgrund mangelnder Orthografie quasi unlesbar oder in Versalien geschrieben sind, werden das Licht der Öffentlichkeit nie erblicken.

«Habe ich ein Recht darauf, dass meine Kommentare freigeschaltet werden?»

«L'essentiel» ist nicht dazu verpflichtet, eingehende Kommentare zu veröffentlichen. Ebenso haben die kommentierenden Leser keinen Anspruch darauf, dass ihre verfassten Beiträge auf der Seite erscheinen.

Haben Sie allgemeine Fragen zur Kommentarfunktion?

Schreiben Sie an feedback@lessentiel.lu
Hinweis: Wir beantworten keine Fragen, die sich auf einzelne Kommentare beziehen.

Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • trebron am 25.07.2021 21:45 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Sehr traurig. Alle sind voller Freude auf dem Weg zu ihren Familien gewesen, brutal wurde alles zunichte gemacht. Mögen sie ruhen in Frieden.

Die neusten Leser-Kommentare

  • trebron am 25.07.2021 21:45 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Sehr traurig. Alle sind voller Freude auf dem Weg zu ihren Familien gewesen, brutal wurde alles zunichte gemacht. Mögen sie ruhen in Frieden.