Mann trieb im Meer

04. September 2020 13:47; Akt: 04.09.2020 13:47 Print

Opfer nach Frachter-​​Unglück vor Japan gefunden

Die japanische Küstenwache hat ein Besatzungsmitglied des mit 5000 Rindern beladenen Unglücksfrachters gerettet. Der Rest der 42-köpfigen Crew ist noch verschollen.

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Nach einem Frachter-Unglück vor der Küste Japans hat die Küstenwache einen bewusstlosen Mann sowie tote Rinder im Meer entdeckt. Wie die japanische Küstenwache am Freitag mitteilte, wurde der Mann geborgen und sollte an Land gebracht werden. Er habe mit dem Gesicht nach unten im Meer getrieben, hieß es in einer Mitteilung. Am Mittwochabend war ein philippinisches Crewmitglied lebend geborgen worden.

Nach seinen Angaben war der Frachter mit mehr als 40 Besatzungsmitgliedern und rund 5000 Rindern an Bord gekentert und gesunken, nachdem bei starkem Wellengang in Folge eines Taifuns ein Motor ausgefallen war. Eine Bestätigung dafür gibt es bislang nicht.

Rest der Crew fehlt noch

In der Nacht vor der Rettung des Philippiners hatten Mitarbeiter der Behörde ein Notsignal von der «Gulf Livestock 1» rund 185 Kilometer westlich der Insel Amami-Oshima empfangen. Das Crewmitglied, das laut Medienberichten mit einer Rettungsweste im Ostchinesischen Meer treibend aufgefunden worden war, wurde in ein Krankenhaus auf der Insel Amami-Oshima gebracht.

Zu seinen Kollegen gehören 38 Philippiner, zwei Australier und zwei Neuseeländer. Bis auf den bewusstlos geborgenen Mann fehlt vom Rest bisher jede Spur. Der unter panamaischer Flagge fahrende Frachter war Mitte August von Neuseeland aus nach China aufgebrochen, wo er am Freitag eintreffen sollte.

(L'essentiel/SDA)

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