Fehlgeleitetes Paket

23. September 2019 21:49; Akt: 23.09.2019 21:52 Print

Paar erhält Drogen im Wert von 500.000 Euro

Ein Ehepaar in Österreich erhielt zwei Pakete mit der Post – in einem waren die bestellten Sommerkleider, im anderen lagen 24.800 Ecstasy-Pillen.

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Am frühen Morgen stand der Postbote vor der Tür eines Ehepaares aus Linz in Österreich. Die 58-jährige Frau nahm freudig die beiden Kartonboxen entgegen – das mussten doch sicherlich die zwei Sommerkleider sein, die sie über das Internet in den Niederlanden bestellt hatte. Sie wunderte sich aber: Eines der Pakete war viel zu schwer.

Auch ihr 59-jähriger Mann, der in der Küche frühstückte, war erstaunt. Er wisse nur von einer Bestellung, meinte er. Sie öffneten die Pakete: In einem befanden sich tatsächlich die bestellten Sommerkleider. Im zweiten Paket, dem ungewöhnlich schweren, waren allerdings in Plastiksäcke eingeschweißte rosarote Steinchen, die die Frau zunächst für Dekorationsmaterial hielt.

24.800 Ecstasy-Pillen an die falsche Adresse geschickt

Bei genauerer Betrachtung wurde den beiden dann aber schnell klar, dass sich in dem Paket aus den Niederlanden Drogen befanden. Die überraschten Empfänger brachten das Paket nach der Lieferung daher zurück zur Post, auch die Polizei wurde alarmiert.

Wie sich herausstellte, waren in der zweiten Box 24.800 Ecstasy-Pillen im Wert von 500.000 Euro geliefert worden. Das Paket hätte eigentlich nach Schottland gesollt.

Die österreichischen Ermittler konnten inzwischen den eigentlichen Empfänger in Schottland ausfindig machen – er wurde festgenommen. Auch der Absender in den Niederlanden geriet in das Visier der dortigen Behörden.

Wie der Sender ORF berichtet, bekam das Linzer Ehepaar die Überraschungspost bereits im Mai zugestellt – der Fall wurde aber aus ermittlungstaktischen Gründen erst jetzt bekanntgegeben.

(L'essentiel/kle)

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