Vierfacher Mord

06. März 2019 09:40; Akt: 06.03.2019 10:06 Print

«Papa, was machst du da mit Mama?»

Im August 2018 erwürgte ein Familienvater seine schwangere Frau und die beiden gemeinsamen Töchter. Eine von ihnen hatte ihren Vater noch auf frischer Tat ertappt.

Zum Thema
Fehler gesehen?

Mehr als sechs Monate nach dem vierfachen Mord, der Colorado schockierte, wird nun mehr über die Umstände der schrecklichen Tat bekannt. Im August 2018 erwürgte Chris Watts, ein als vorbildlich geltender Familienvater, seine schwangere Frau und die beiden gemeinsamen Töchter im Alter von drei und vier Jahren. Tagelang gab der 30-Jährige vor Presse und Ermittlern an, über das Verschwinden von Shanann, Bella und Celeste nichts zu wissen und in Sorge über ihren Verbleib zu sein. Die Behörden identifizierten ihn schließlich als Täter.

Im amerikanischen Fernsehen gab der Anwalt von Shanann Watts Familie einige Details über die Tat bekannt, so berichtet das People-Magazin. Laut Steven Lambert war die Mutter gerade von einer Reise zurückgekehrt, als es zum Streit zwischen ihr und ihrem Ehemann kam. Man versöhnte sich zwar, doch die Harmonie war nur von kurzer Dauer. Es kam erneut zum Streit, in dem Chris Watts seiner Frau gestand, dass er eine Geliebte habe und die Scheidung wolle.

Nach Angaben des Anwalts von Shananns Familie, sagte diese ihm, dass er seine Kinder nicht mehr sehen würde. Daraufhin eskalierte die Situation: «Er hat sie erwürgt», erklärt Steven Lambert. Die gemeinsame Tochter Bella wurde Zeuge der Tötung der Mutter. Die 4-Jährige kam in das Zimmer und soll ihren Vater gefragt haben: «Was machst du da mit Mami?» Nach dem Tod von Shanann tötete Watts dann seine beiden Töchter, bevor er ihre Körper in einem Öltank entsorgte.

Im November bekannte sich der 30-Jährige zu allen drei Morden schuldig. Er wurde zu fünf lebenslangen Haftstrafen verurteilt, ohne Möglichkeit auf Bewährung.

(L'essentiel/joc)

Fragen und Antworten rund um die Kommentar-Funktion
«Warum dauert es manchmal so lange, bis mein Kommentar sichtbar wird?»

Unsere Leser kommentieren fleißig – Tag für Tag gehen Hunderte Meinungen zu allen möglichen Themen ein. Da die Verantwortung für alle Inhalte auf der Website bei der Redaktion liegt, werden die Beiträge vorab gesichtet. Das dauert manchmal eben einige Zeit.

«Warum wurde mein Kommentar gelöscht?»

Womöglich wurde der Beitrag in einer Fremdsprache verfasst. Wir geben nur Kommentare in den Landessprachen Luxemburgisch, Deutsch und Französisch frei. Beiträge, die Beleidigungen, Verleumdungen oder Diffamierungen enthalten, werden sofort gelöscht. Auch Kommentare, die aufgrund mangelnder Orthografie quasi unlesbar oder in Versalien geschrieben sind, werden das Licht der Öffentlichkeit nie erblicken.

«Habe ich ein Recht darauf, dass meine Kommentare freigeschaltet werden?»

«L'essentiel» ist nicht dazu verpflichtet, eingehende Kommentare zu veröffentlichen. Ebenso haben die kommentierenden Leser keinen Anspruch darauf, dass ihre verfassten Beiträge auf der Seite erscheinen.

Haben Sie allgemeine Fragen zur Kommentarfunktion?

Schreiben Sie an feedback@lessentiel.lu
Hinweis: Wir beantworten keine Fragen, die sich auf einzelne Kommentare beziehen.